Presse-Archiv

Triathlon Spreewald e.V.

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In diesem Presse-Archiv seht Ihr Zeitungs-Artikel seit dem Jahr 1989, die unsere Spreewald-Wettkämpfe, unseren Verein (TSeV) bzw. dessen Vorgänger (TG Spreewald) betreffen.

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17. Spreewald Triathlon 

Quelle: http://www.ave-alpencrosser.de/portal/?q=node/1186 vom 01.11.2006

24/06/2006 - 09:00
Etc/GMT-2

Und das war’s!  Der 17. Spreewald-Triathlon am 24. Juni 2006 ist Geschichte. Er zeigte sich für Anfänger wie für Fortgeschrittene als eine Top-Adresse in Deutschland. In Briesensee gibt es neben den klassischen Disziplinen (ausser Langdistanz) auch einen Staffel-Triathlon über 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Lauf, welcher auch für weniger trainierte Menschen gut machbar ist.

Vielen Dank nun für eine sehr gelungene Veranstaltung, danke an das tolle Publikum und die vielen engagierten Helfer, die in allen Bereichen bei großer Hitze ihr bestes gegeben haben. Aufmerksamkeit möchte ich einigen Teilnehmern aus den Startreihen des Triathlonvereins "SC Gartenfreunde Dieskau" sowie aus den Reihen unseres Mountainbike-Portals "Ave Alpencrosser" widmen.

Da wären die Tria-Erststarter: Paul (Sprint-Staffel), Susann (Sprint) und Anja (Sprint). Besonders hervorzuheben ist dabei Paul, der es uns gezeigt hat, daß man auch mit 74 Jahren noch moderat in den Triathlon-Sport einsteigen kann. Jetzt hat er sich vorgenommen, parallel zum Nordic-Walken, wieder kleine Laufeinheiten ins Trainingsprogramm aufzunehmen.

Die Leistungen der Gartenfreunde Masters, Axel, Rafiki und Heiko, waren erste Sahne. Heiko belegte den 10. Platz in der Gesamtwertung (1. Platz in der AK) und schaffte dabei sogar die drittbeste Radzeit des gesamten Feldes!

Die stillen Helden und trotzdem kontinuierlichen Leistungserbringer Martina, Raul, Ute, Ralf sowie alle anderen aktiven und passiven Teilnehmer stützten diese Resultate. Ulf stieg nach langer Zeit wieder bei einem echten Triathlon ein, Thomas und Matthias finishten zum ersten Mal auf der Mitteldistanz.

Auf alle Fälle wieder in 2007.

 

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Rumgurken im Spreewald

Quelle: http://www.scc-berlin-triathlon.de/html/spreewald_triathlon_2006.html vom 01.11.2006

Briesensee, Samstag 24. Juni. Knapp zwei Stunden vor dem IKEA-Schlussverkauf gegen Deutschland. Der Große Spreewaldmann 2006 steht fest: er heisst Christian und ist ein vereinsloser TM30er. Aber was war los? Hat da jemand an der Uhr gedreht? Der 2006er Gurkenmann kommt nach 4:13:54 ins Ziel - 11 Minuten später als 2003, 15 Minuten später als 2004, 22 Minuten später als 2005. Saure Gurkenzeit im Spreewald? Aber nicht nur die Spitze schmort im eigenen Gurkensaft, auch das Mittelfeld gurkt heut’ 11 Min. länger rum als sonst. Was ist passiert?

Der Reihe nach. Gerüchten zufolge soll die Schwimmstrecke ausnahmsweise gestimmt haben. Will heissen: länger als sonst. Tatsächlich war die Spitze (10. Schwimmer) und die Breite (Medianschwimmer) etwa 6 Minuten länger unterwegs. Der schnelle Rechner ahnt: früher sind wir im Briesensee nur 1.900m geschwommen. Dieses Jahr gönnte uns der TSEV 16% mehr Erfrischung.

Zum Ausgleich kam es auf der Radstrecke. Dort stellte man kurzerhand den üblichen Gegenwind ab. Die Spitze zeigte sich unbeeindruckt, das Mittelfeld dankte es mit drei Minuten kürzeren Radsplits. Der kluge Rechner zuckt: bleiben von den schön gerechneten 6 Minuten Schwimmsplit nur noch dreie übrig!

Und es kam noch schlimmer: die Spitze vergnügte sich drei, das Mittelfeld gut fünf Minuten länger als üblich im Treibsand der vier Laufrunden. Da waren sie hin, die herbei gerechneten Ausreden. Was bleibt, ist ein saurer Nachgeschmack. Und mit herunter gerissener Gurkenmaske bekennen wir: wie sonst sollten wir die Vorfreude auf das verlockende Erdinger im Ziel noch steigern? Wie sonst sollten wir die Zeit bis zur Schwedenschlacht überbrücken? Und wie sonst hätten wir diesen charmanten Wettkampf länger genießen können?

Die größten Genießer bei Windstille und 28 C im Schatten waren Anja als drittgrößte Spreewaldfrau und größte ihrer Altersklasse sowie Marita als größte Spreewaldfrau ihrer Altersklasse. Daneben die etwas kleineren Spreewaldbuben Detlef Rüdel, Peter Steinhauer, Reiner Braun, Thod Grönda, Uwe Feder, Uwe Siegel und Uwe Stärke (in alphabetischer Reihenfolge).

Reiner Braun

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LR  Juni 2006 - Drei Spreewälder Medaillen bei Triathlon in Briesensee   Artikel mit Bild als pdf

Organisatoren  feiern 580 Sportlern neue Teilnehmerrekord

Erfolgreicher Tag für die Spreewälder Teilnehmer beim 17.Sreewald-Triahtlon in Briesensee [Dahme-Spreewald]: Drei Medaillen über die Mitteldistanz haben sie sich erkämpft. Auch für die Veranstalter ist die diesjährige Auflage zum Erfolg geworden. Sie verzeichneten einen Teilnehmerrekord.

Frank Wiedemann vom gastgebenden Triathlon Spreewald Verein holte sich bei den Brandenburger  Landesmeisterschaften in der Mitteldistanz [2,2/ 84/ 20]  in der TM 45 Silber in 4:57,21 Stunden, der Lübbenauer Karsten Apel in 5:04,34 Stunden in derselben Altersklasse Bronze. Sein Vereinskamerad vom Luckauer Läuferbund [LLB], der Golßener Frank Kliemann, wurde in der TM 35 ebenfalls Dritter. Mit 4:36,49 Stunden lag er am Ende nur 23 Minuten hinter Gesamtsieger Christian Kittler. Der Lübbener Matthias Hesse [5:11,30 Stunden] als Vierter der TM 35 und der Walddrehnaer Gerald Lehmann [LLB] als Siebenter der TM 40 in 5:04,57 Stunden komplettierten das gute Ergebnis der Spreewälder Triathleten.
Der Luckauer Läuferbund wurde hinter Fürstenwalde zweitbestes Team in der separaten Mannschaftswertung der Landesmeisterschaft. „Das bisher beste Ergebnis unseres Vereins“, freute sich Karsten Apel, der wie auch Frank Kliemann am Samstag seine Mitteldistanz-Premiere feierte. 177 Sportler insgesamt hatten sich für diese Strecke entschieden.
Die olympische Distanz [1,5/ 42/ 10] bewältigten 187 Athleten, darunter auch Andreas Rau [2:28,19 h], Uwe Pohler [2:38,05] und Jörg Rackwitz [3:02,58 h], alle Luckauer Läuferbund.
Über die Sprintdistanz [0,75/ 20/ 5] wurde der Lübbener Gymnasiast Florian Schönfelder in 1:02,21 Stunden Gesamtdritter der 134 Starter und zugleich Sieger der Altersklasse mJun. Diese Sprint-Strecke nahmen auch 26 Staffeln in Angriff. Bestes regionales Team war die Mannschaft „Jü-Tho-Ro“ als Sechste in 1:07,44 Stunden, einen Platz vor dem Team des Landratsamtes Dahme-Spreewald auf Rang sieben.
Die Veranstalter konnten sich ebenfalls über diese 17.Auflage des Spreewald-Triathlons freuen. Die 580 Sportler aus ganz Deutschland und aus Polen bedeuteten einen neuen Teilnehmerrekord und unterstreichen das weiter steigende Interesse an dieser traditionellen Veranstaltung.

HINTERGRUND

Ergebnisse des 17. Spreewald-Triathlons

  • Mitteldistanz Männer: Christian Kittler [4:13,54] vor Sebastian Ettling [BSV Friesen] und Michael Nol [Sisu Berlin].

  • Mitteldistanz Frauen: Kathrin Kreil [Hannover 96 / 4:29,45 h] vor Iris Tiedeken [TuS Neukölln Berlin] und Anja Leuendorff [SCC Berlin-Triathlon].

  • Olympische Distanz Männer: Lars Gutsche [TSV Cottbus / 2:07,35 h] vor Dirk-Oliver Beyer [TuS Neukölln Berlin] UND Lars Köhler [Tri-Finisher-Berlin].

  • Olympische Distanz Frauen: Julia Nieske [SV Berlin/ Chemie Adlershof/ 2:16,32 h] vor Susanne Groß [TuS Neukölln Berlin] und Antja Ungewickel [LTC Berlin].

  • Sprint Männer: Peer Bittner ]SV Halle/ 54:01 h] vor Hubert Krol [Polen] und Florian Schönfelder [TSV Cottbus].

  • Sprint Frauen: Franziska Bittner [Tri Sport Wurzen/ 1:06 h] vor Agata Pecyna [Polen] und Madlen Weps [SV Neptun 08 Finsterwalde].

  • Staffel: Sieger „Jürgens connections“ in 59:59 Minuten.

Andreas Staindl  

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Artikel LR vom 23.06.2006 als pdf

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Berliner Meisterschaften 1,5-40-10 Frauen – Lübben 24.06.2006

Quelle: http://www.btu-info.de vom 25.06.2006

Insgesamt 25 Frauen waren in den Spreewald gekommen, um bei herrlichstem Sommerwetter am Briesensee die Berliner Meisterinnen zu ermitteln. In Abwesenheit von Vorjahresmeisterin Sarah Lorenz kam es zu einem spannendem Zweikampf der zur Zeit wohl stärksten Kurzstrecklerinnen Berlins. Früh zeichnete sich ab, dass niemand sonst in der Lage war hier ein Wörtchen mit zu reden.
   Gleich nach dem Startschuss setzten sich Julia Nieke (SV Berlin Chemie) und Susanne Groß (TuS Neukölln) an die Spitze des Feldes, in dem im Rahmen des „kleinen Spreewaldmannes“ auch zahlreiche leistungsstarke Männer am Start waren. Nach der ersten Boje übernahm Julia die Führung und diktierte das Tempo. Susanne blieb dran aber dahinter klaffte nach dem Schwimmen eine Lücke von 4 Minuten! Erst dann folgte, die im Schwimmen stark verbesserte Antje Ungewickell (LTC). Noch mal 25 bis 45 Sekunden dahinter Quadrathlon-Europameisterin Katrin Burow (TuS Neukölln), Grit Freiwald (TuS Neukölln) und Daniela Cramer (TuS Neukölln).

Mit einem rasanten Wechsel setzte sich Susanne gleich zu Beginn der Radstrecke an die Spitze. Mit ihren beiden dritten Plätzen bei den Berliner Radsportmeisterschaften auf der Strasse und im Zeitfahren brachte sie hervorragende Referenzen mit. Sie versuchte dann auch mit gezielten Attacken Julia abzuschütteln. Die musste schon alles geben, um hier nicht den Anschluss zu verlieren. Am Ende konnte Susanne nicht mehr als 15 Sekunden Vorsprung mit auf die Laufstrecke nehmen. Der Vorsprung auf die nächste Anwärterin auf den dritten Podestplatz Katrin Burow war jetzt auf 7 Minuten angewachsen. Danach folgten Kerstin Zalewski (TiB Berlin mit 8:35) und Duathlonmeisterin Lina-Kristin Schink (Tri Team mit 11:08).
   Nach der ersten von zwei Laufrunden hatte Julia gute 100 m auf Susanne rausgelaufen, war aber noch in Sichtweite und die Mittagshitze machte allen stark zu schaffen. Am Ende reichte es für Julia und sie wurde verdient neue Berliner Meisterin in der Gesamtwertung mit 1:13 min. Vorsprung vor Susanne Groß. Alle warteten jetzt auf Katrin Burow, aber es kam Antje Ungewickell, die nach dem Rad noch 3 Minuten hinter Katrin gelegen hatte. Mit zweitbester Laufzeit lief sie noch von 6 auf 3 vor.

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LR  23. Mai 2006 - Rekord in Briesensee beim Spreewald-Duahtlon

Fast 200 Sportler am Start [Korrektur: es waren 206 Starter, Anm. B.Dörre]

Duahtlon . Fast 200 Sportler aus ganz Deutschland sind sind bei der elften Auflage am Samstag in Briesensee beim Spreewald-Duahtlon an den Start gegangen  - etwa 30 mehr als im Vorjahr . Das ist Rekord. 19 Kilometer Lauf, 84 Kilometer Rad und abschließend noch einmal fünf Kilometer hatten die ganz harten Duahtleten am Samstag zu bewältigen. 129 Männer und Frauen nahmen teil.

Thomschke setzt sich durch
Erster wurde Markus Thomschke (OSSV Kamenz/3:38,14 h) vor Christian Hoffmann (LTC Berlin) und Philipp Lorenz (BSV Friesen). Schnellster Spreewälder und drittbester Brandenburger wurde der Golßener Frank Kliemann (Luckauer Läuferbund – LLB) auf Rang 17. Mit 4:09,50 h verbesserte er seine Bestzeit aus dem Vorjahr um zwölf Minuten. Stark waren auch als 32. Frank Wiedemann (Triahtlon Spreewald/4:18,19 h), als 46. Karsten Apel (LLB/ 4:25,34 h), als 53. Andreas Rau (LLB/4:28,08 h) und als 96. Tilo Krutta (Lübben/4:49,40 h). Die lange Distanz der Frauen gewann Sarah Lorenz (BSV Friesen /4:14,26 h) vor Kahtrin Bogen (SC DHFK Leipzig ) und Anja Leuendorf (SCC Berlin –Triahtlon).
   Am Briesenseelauf über 19 Kilometer nahmen 14 Läufer teil. Der Golßener Matthias Manig (Luckau Läuferbund) wurde in 1:17,39 h Zweiter hinter Jörn Baltrusch (TSV Fürstenwalde/1:12,35  h) . Uwe Zimmermann (LBB) wurde Sechster.
   55 Männer und Frauen entschieden sich für die Kurze Variante . Schnellster der erstmals angebotenen fünf Kilometer Lauf , 19 Kilometer Rad und zwei Kilometer Lauf war Martin Henkel (LC Bingen) in 55:39 Minuten vor Torsten Pawel (Reha – Zentrum Letow) und Lars Köhler (Tri-Finisher Berlin). Der Lübbener Florian Schönefelder (TSV Cottbus) wurde in 1:01,38 h auf Platz elf bester Spreewälder vor Henning Müller (Triahtlon Spreewald) auf  dem 20.Platz. Bei den Frauen siegt Marit Schützendübel (Zeppelin Taem ) in 1:02 ,26 h vor Sandra Mühlbach (Tus Neukölln Berlin) und Anett Kraus (RC 1898 Radeburg).

Drei Staffeln mit von der Partie
Die 5/19/2 bewältigten drei Teams als Staffel , darunter Sonja und Susanne Bettge von Sisu Berlin, die hinter dem Agro Team und den Tri–Finisher Berlin Dritte wurden. Bettges betreiben seit Jahren den Sport. „Nach Briesensee kommen wir immer sehr gern“, sagte Susanne Bettge. „Das familiäre Flair ist einfach klasse, die Veranstaltung ist liebevoll organisiert.“ 
   Am 24. Juni dieses Jahres steigt mit dem Spreewald Triahtlon der nächste Höhepunkt am Briesensee. Cheforganisator Dietmar Kuhla war mit der Veranstaltung am Wochenende zufrieden: „Eine zweite Strecke im Duahtlon anzubieten, hat sich gelohnt“, so der Vorsitzende des veranstaltenden Triahtlon  Spreewald  Vereins. „Wir haben offensichtlich auch Leute gelockt , denen der große Duahtlon zu lang und hart ist.“   
(as)
- abgetippt von Florentin

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Artikel LR vom 23.05.2006 als pdf

Artikel LR vom 19.05.2006 als pdf

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2005

LR  20. Juni 2005 - Triathleten tauchen aus dem Briesensee - Claus Henning Schulke [Friesen] und Pamela Stephan [LTC Berlin] gewinnen den Titel / 550 Sportler am Start

TRIATHLON(as). Der 16. Spreewald-Triathlon am Samstag in Briesensee war beste Werbung für den Ausdauerdreikampf. Das Wetter passte, reichlich Leute zum Anfeuern waren auch da, dazu optimal vorbereitete Wettkampfstrecken durch den Veranstalter, Den Verein Triathlon-Spreewald.
Die Titel in den langen Disziplinen gewannen Claus-Henning Schulke [BSV Friesen] und Pamela Stephan [LTC Berlin]. Mehr als 550 Sportler hatten sich angemeldet, die Liste musste schon Tage zuvor geschlossen werden.

Der Spreewald-Triathlon ist für Anfänger wie für Fortgeschrittene eine Top-Adresse. Der Wettkampf muss nicht einmal allein bewältigt werden. In Briesensee gibt es neben der klassischen Disziplin einen Staffel-Triathlon über 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Lauf.
Das Landratsamt Dahme-Spreewald hat eine eigene Staffel gemeldet. Radfahrer Rainer Felgenträger ist rechtzeitig vor Ort, auch Schlussläufer Ingo Rießland. Nur der Schwimmer fehlt. "Wo ist der dritte Mann? Der muss doch als Erster ran?" Das Duo wird unruhig - nur noch wenige Minuten bis zum Start. Gut, dass der nicht ganz pünktlich vollzogen wird, was die Staffel des Landratsamtes rettet. Der dritte Mann ist endlich da - sprichwörtlich in letzter Minute und fast mit dem Startschuss.
Die Meute sprintet so weit wie es geht ins Wasser, dann ein weiterer Hechtsprung. Jetzt kreisen die Arme wie Windmühlen, das Wasser spritzt. Schnell setzen sich an der Spitze die Besten ab. Nach weit weniger als zehn Minuten steigen die ersten des Schnupper- und Staffel-Triathlons schon wieder aus dem Wasser. Der weiche Sand macht es ihnen nicht gerade leicht, Tempo aufzunehmen.
Im Laufschritt geht es zum Wechselgarten. Einzelkämpfer streifen sich schon auf dem Weg dorthin den Neoprenanzug ab, Staffelmitglieder übergeben das Transponderarmband - quasi der Staffelstab beim Triathlon. Für das Landratsamt ist jetzt Rainer Felgenträger unterwegs. "Der ist ein guter Radfahrer, bringt unsere Staffel sicher nach vorn", hofft Ingo Rießland und läuft sich langsam für seine fünf Kilometer-Runde warm. Eigentlich liebt er längere Distanzen, lief in diesem Jahr schon Marathon und Halbmarathon.

Doch bei der Staffel will er dabei sein. Mehr als 30 Minuten ist sein Teamkollege jetzt schon unterwegs. Die ersten Staffeln erreichen den Wechselraum. Als etwa sechs bis acht Teams durch sind, kommt Rainer Felgenträger, stellt sein Rad ab und läuft zu Ingo Rießland. Der übernimmt blitzschnell den Transponder für die elektronische Zeitnahme und die Startnummer, die er sich im Laufen befestigt. Während der Läufer jetzt richtig Gas gibt, ist der Radfahrer ziemlich erschöpft: Er hat alles gegeben. Inzwischen erreichen die ersten Schnupper- Triathleten das Ziel. Ingo Rießland ist noch auf der Strecke. Er kämpft, überholt etliche Sportler und bringt seine Landratsamtsstaffel nach vorn. Im Ziel ist nur ein Team schneller, auch Florian Schönfelder [17] aus Lübben auf Gesamtplatz 14 und Zweiter seiner Altersklasse.
Der Lübbener Andreas Rau wird Dritter der Triathlon/ Männer 40 und Hartmut Hensel [Wasserschutzpolizei Lübbenau] platziert sich ebenfalls im Vorderfeld.
Als sie im Ziel sind, beginnt der Wettkampf für die Profis erst so richtig. Triathleten über die Langdistanz [2,2/84/20] und die Olympische Strecke [1,5/42/10] sind bis weit in die Nachmittagsstunden unterwegs. Gesucht werden die Großen und Kleinen Spreewaldmänner und -frauen.

Den "großen" Titel gewinnt Claus Henning Schulke [BSV Friesen] und Pamela Stephan [LTC Berlin]. Die "kleinen" Titel gehen an Martin Hackmann [LTC Berlin] und Sarah Lorenz [BSV Friesen]. Tino Weber [Triathlon Spreewald] beendet den Wettkampf weniger als vier Minuten nach dem Sieger und wird als Fünfter in 2:07,04 Stunden bester Brandenburger.
Starke Leistungen und persönliche Bestleistungen präsentieren weitere regionale Starter: 23. Matthiar Griese [Grün-Weiß Lübben - 2:17,53], 36. Frank Kliemann [LLB - 2:22,13], 53. Karsten Apel [LLB - 2:27,17], 71. Uwe Pohler [LLB - 2:31,37].

Andreas Staindl

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Berliner Meisterschaften Mitteldistanz am Briesensee 18.06.2005

Quelle: http://www.btu-info.de vom 25.06.2005

Die bei den Berlinern beliebte Veranstaltung im Spreewald präsentierte sich mal wieder von ihrer besten Seite. Die gute Organisation garantierte einen reibungslosen Ablauf und auch das Wetter spielte mit. Einzig der kräftige Wind ärgerte die Athleten auf der Radstrecke ganz gehörig.

Im Starterfeld der Frauen vermisste man die einschlägig bekannten Namen, so dass man gespannt sein durfte, wer die neue Berliner Meisterin sein würde. Nach dem Schwimmen lag Julia Boenhoff (A3K) vorn, eine Sekunde dahinter Daniela Cramer (TuS Neukoelln). Nach der ersten der beiden Radrunden lag dann schon Pamela Stephan (LTC Berlin) in Führung, die sie bis zum Ende der zweiten Disziplin auf 5 Minuten vor Anja Leuendorff (SCC) ausbaute. Als Dritte machte sich Daniela Cramer mit schon 12 Minuten Rückstand auf die Laufstrecke. Vorne baute Pamela ihren Vorsprung bis ins Ziel noch auf 10 Minuten aus und siegte mit der ausgeglichensten Leistung vor Anja Leuendorff. Mit der stärksten Laufleistung –nur 9 Männer im gesamten Feld liefen schneller- lief Grit Freiwald (TuS Neukölln) noch auf den 3. Podiumsplatz vor.

Bei den Männern drückten die Friesen dem Rennen ihren Stempel auf. Als Erste stiegen Claus-Henning Schulke (Friesen) und Dirk Oliver Beyer (TuS Neukölln) zeitgleich aus den Fluten. Auf dem Rad war dann wie erwartet gegen Claus-Hennig kein Kraut gewachsen. Aber schon knappe 4 Minuten dahinter stieg ein junger „alter Bekannter“ vom Rad. Norman Stüwe (Friesen), ein ehemals hoffnungsvolles Berliner Nachwuchstalent feierte nach mehrjähriger Wettkampfabstinenz ein gelungenes Comeback. Nach 2 von 4 Laufrunden war er bis auf 1:40 Minuten an Claus-Henning rangelaufen und es schien noch mal spannend zu werden. Doch Claus-Henning, der übrigens nächstes Jahr in die AK 40 aufrückt(!!!) und erst vor einer Woche im „Skandalrennen“ von Rathenow die 2. Bundesliga-Ost-Konkurrenz deklassierte, ist momentan nicht zu knacken und rettete 2 Minuten Vorsprung ins Ziel. Zweiter wurde sensationell Normann Stüwe vor Jan Diekow, der sich wohl etwas zurückhielt, um in 2 Wochen in Roth topfit an den Start gehen zu können.

Joachim Hergesell

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SPIEGEL ONLINE - 21. Juni 2005, 11:10
URL: http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,361303,00.html

Achilles' Verse - "Igitt, saukalt!" - Von Achim Achilles

Echte Triathleten kennen kein Pardon. Sie trainieren wie die Wilden. Frau und Kind? Egal, die stören nur. Wenn es passiert, kommt jedoch auch der härteste Sportler nicht drumherum, die Familie miteinzubeziehen. Damit die Lieben nicht rebellieren, sondern brav spuren, hilft nur eine geniale Finte.

Ich hatte Karl und Mona einen Ausflug versprochen, am Wochenende. Vom Briesensee hatte ich geschwärmt, seinen feinsandigen Gestaden, dem romantischen Café, der Ruhe dort im Spreewald kurz vor Cottbus. Meine Familie wunderte sich: Warum verzichtete der alte Spinner auf wertvolle Trainingszeit und wollte stattdessen ostzonale Kohlehydrathalden aufsuchen? Die Frage war berechtigt. Aber hätte ich die Wahrheit sagen sollen, dass mir meine Familie nur als Tarnung dient für einen Spionageausflug? Mona würde ich mit einem Spaziergang Arm in Arm am Strand korrumpieren und Karl mit Magnum Mandel.

Mona roch den Braten ziemlich schnell. Kaum hatten wir die Autobahn verlassen, fuhren vor und hinter uns ausschließlich Autos mit Rennrädern auf dem Dach oder im Kofferraum des Kombis. "Achim", sagt Mona drohend, "wo schleppst du uns hin?" Ich pfiff ein fröhliches Lied und antwortete bestgelaunt: "Zum Briesensee, Schatz, dem schönsten Gewässer Brandenburgs." Mona tippte sich an die Stirn. "Ganz Brandenburg besteht aus schönsten Gewässern. Warum geigen wir anderthalb Stunden durch die Gegend?"

Die Straßensperre gab deutlich zu früh die Antwort. "Huch", sagte ich und tat überrascht. "Aha!", sagte Mona. "Oh nein", stöhnte Karl von hinten. Sie hatten mich erwischt. "Wegen einer Triathlon-Veranstaltung ist die Durchfahrt nicht möglich", verhieß das selbst gemalte Schild, dem der Dorfpolizist daneben zusätzlich Autorität verlieh. Die Autos wurden auf eine Wiese zum Parken geschickt, ein Trecker zog die Menschen auf einem Anhänger zum See. Damit war wenigstens schon mal Karl besänftigt.

DPA
Achim Achilles ist einer von über zehn Millionen Freizeitsportlern in Deutschland. Er ist nicht mehr ganz jung, nicht mehr ganz schlank, nicht mehr ganz fit. Früher war er gut trainiert. Dann kam der Job, die Familie, der Rotwein. Jetzt fängt er wieder an zu laufen. Nicht weil er es mag, sondern weil er die Sticheleien seiner Frau Mona nicht länger erträgt. Das Gerede vom Spaß am Laufen macht Achim nicht mit. Laufen ist für ihn wie Zahnarzt, man kommt nicht drum herum. Sein Traum: der Ironman auf Hawaii. Leider ist der Weg dorthin beschwerlich. Von seinem Training spürt er nur mordsmäßigen Hunger. Achim lässt SPIEGEL ONLINE an seinen Läufen teilhaben. Er schreibt Tagebuch - jede Woche ein neues Kapitel.

Mona schwieg und guckte wie Angela Merkel vor ihrer Kür zur Kanzlerkandidatin. Wir saßen auf dem Anhänger zwischen Einkaufstaschen mit Neoprenanzügen und Männern, die zum Fleece-Pullover Adilette trugen. Ihre Frauen saßen daneben, streichelten ihre Helden und redeten ihnen gut zu wie hypernervösen Galoppern vor dem Start. Sie wachten über Plastikwannen, Müllsäcke und Flaschen mit bunten Essenzen. Sie waren stolz auf ihre Männer. Würde Mona je stolz auf mich sein? Sah gerade nicht so aus.

Wer je dachte, Läufer hätten einen Sockenschuss, wird beim Triathlon eines Besseren belehrt. Die wahrhaft Bekloppten treffen sich hier. Am Strand hatten sich die ersten in ihre Großkondome gezwängt und windmühlten mit den Armen. In etwa fünf Kilometern Entfernung waren Aufblasbojen zu sehen. Ein Landkilometer ist zu Wasser objektiv mehr, viel mehr. Vor allem, wenn man die Strecke schwimmen muss. Karl steckte einen Zeh in den Briesensee. "Igitt", schrie er, "saukalt."

Mein Winora-12-Gang hätte im Wechselgarten alle Mitathleten angelockt. Sie hätten sich schlapp gelacht. Was der durchschnittliche deutsche Familienvater in die Verspoilerung seines 3er-BMW pumpt, dass investiert der Triathlet in Kohlefasern. Oh Campagnolo mio. Mona steht maulig am Ufer. Sie ahnt ja gar nicht, was wir in den letzten Jahren gespart haben. Demnächst werden wir wohl ein wenig investieren müssen, schon um der Binnenkonjunktur aufzuhelfen. Ich wollte immer schon ein zweites Konto anlegen, wegen des häuslichen Friedens.

Am Strand wurde es voller, ein Mann mit Megafon erklärte, wann wer in welcher Richtung wie oft wo entlang laufen müsse. Ich verstand kein Wort. Noch fünf Minuten bis zum Start der ersten Gruppe: olympische Distanz, 1500 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen. Meine. Vielleicht. Danach die wahren Helden: Mitteldistanz, 2200, 84, 20, die Hälfte von Hawaii. Nur viel kälter. Und in Ostdeutschland.

"Wir gehen jetzt Kaffee trinken", befahl Mona. "Liebes, nur noch den Start", flehte ich. Ich sah Hunderte schwarzer Würste in brodelndem Wasser, dann zogen mich meine Lieben davon. Ich musste durch einen Wald spazieren gehen, zu einem Ausflugslokal. Karl hatte sich zwei Stöcke genommen. "Wie Walker", sagte er stolz, weil er dachte, eine erwachsenengerechte Bemerkung gemacht zu haben. "Lass das", fauchte ich, "damit macht man keine Scherze."

Zwei Tassen lauwarmen Kaffee, eine Tonne Glibberkuchen und schwer stockende Gespräche später kamen wir zum Ziel zurück. Menschen sprangen auf Fahrräder, Menschen sprangen von Fahrrädern, Helfer wedelten mit Fahnen, Partnerinnen kreischten, Trinkflaschen flogen durch die Luft. Manche liefen in textiler Notration die Strasse entlang, ausgesprochen zügig übrigens.

Zum ersten Mal hellt sich Monas Miene auf. "Das sind aber knackige Jungs", sagt sie. Offenbar erinnert sie sich an ihren gut gebauten Jugendfreund Carsten. "Schwimmen bringt's halt für oben rum", erkläre ich fachmännisch. "Du kannst nicht schwimmen", entgegnet Mona. "Für dich würde ich's trainieren", sage ich. Meine Frau lacht. Mal sehen wie lange.

Achim Achilles

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Artikel - Wettkampfbericht mit Bild vom Spreewald Triathlon - in der LR vom 20.6.2005 als pdf

Artikel " Spreewald Triathlon restlos ausgebucht" in der LR vom 17.6.2005 als pdf

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LR 24. Mai 2005 - Vize-Weltmeister Fünfter

Briesensee(as).
Duathlon-Vize-Weltmeister Sören Söby hat beim Spreewald-Duathlon am Briesensee Platz fünf belegt. Der Däne hatte von einem deutschen Freund von der Veranstaltung erfahren und nun erstmals teilgenommen. "Eine klasse Strecke, super Flair und starke Konkurrenz", sagte der erfahrene Däne nach dem Rennen.
[as}

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LR 24. Mai 2005 - Kliemanns Kampf gegen den Schmerz - Golßener quält sich länger als vier Stunden    Artikel mit Bild als pdf

BRIESENSEE. Im Vorjahr noch als Zuschauer am Straßenrand, jetzt mittendrin im Geschehen. Der Golßener Frank Kliemann quält sich durch den Kurs des Spreewald-Duathlons. 19 Kilometer laufen, 84 Kilometer Rad fahren und zum Abschluss noch einmal fünf Kilometer laufen. Die Schmerzen werden immer größer. Noch vor Monaten ist er sich sicher gewesen: "Das schaffst Du nie." Doch jetzt ist er austrainiert, hat das Jahr geschuftet. Nun will er auch beim Duathlon am Briesensee bestehen.

"Ein ganz hartes Ding", sagt der Golßener respektvoll. Der Spreewald-Duathlon wird ihm alles abfordern. Doch er hat es so gewollt. Los geht's auf die ersten 19 Kilometer. Jetzt gilt es, sich unter den ersten50 Duathleten zu behaupten, bloß nicht zu schnell zurückfallen. Mit langen Schrittenläuft Kliemann Kilometer um Kilometer. Nach etwa 40 Minuten hat er zehn Kilometer geschafft. In 1:18 Stunden absolviert er die erste Laufstrecke, erreicht als 36. den Wechselgarten. "Voll im grünen Bereich, das Rennen läuft gut", sagt er. Der Puls rast, die Muskeln unter Hochspannung - jetzt ist Konzentration gefragt.
Raus aus den Laufschuhen, rein in die Radschuhe, Helm auf. Nur wenige Sekunden später sitzt Frank Kliemann schon auf dem Sattel. Die Uhr tickt unermüdlich. Jetzt heißt es: Geschwindigkeit aufnehmen, den eigenen Rhythmus finden. Nur nicht überdrehen. Frank Kliemann hat die Briesensee-Distanz im Training schon getestet, "sogar ein paar Kilometer mehr, um mir Sicherheit zu holen". Zwei Radrunden zu je 42 Kilometer liegen vor ihm und den anderen 148 Startern. Die erste Runde rollt gut. Im Start- und Zielbereich wirft der Golßener seine Trinkflasche weg, schnappt sich im Vorbeifahren eine neue.
Die Temperaturen sind hoch, klettern auf fast 26 Grad. Frank Kliemann muss jetzt viel trinken, der Flüssigkeitsbedarf ist riesig. Wer nicht ausreichend trinkt, bricht ein. Und doch: " In der zweiten Radrunde wurde es richtig schwer. Vor allem der Wind kostete mächtig Körner", erzählt der Golßener später- Etwa zweieinhalb Stunden strampelt er durch den Oberspreewald. Tief über den Lenker gebeugt, um dem Wind möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. "Du bist allein mit deinen Gedanken, motivierst dich immer wieder neu: Komm, du hast doch gut trainiert. Auch die anderen quälen sich."
Als Kliemann von der Radstrecke kommt, sind die Ersten schon im Ziel. Als er vom Rad steigt, wankt er fast wie nach einer Männertagstour. Die Anstrengung zehrt an ihm. Wie in Trance läuft er mit dem Rad in den Wechselgarten, wirft den Helm weg, wechselt die Schuhe. Sekundenspäter geht er auf die Laufstrecke. Am Verpflegungsstand rennt er vorbei - keine Zeit fürs Wasser im Pappbecher.
fast vier Stunden läuft sein Wettkampf jetzt schon. Der Körper sehnt sich nach Ruhe. Doch noch warten fünf schwere Laufkilometer. "Die wurden immer länger, waren verdammt hart." kliemann zieht Minuten nach dem Zieleinlauf erste Bilanz. "Meine Beine waren fest, da ging nichts mehr, ich musste sogar stehen bleiben." Doch der Golßener ist ein Kämpfer, lockert seine Muskulatur und läuft weiter. In seinem Kopf hämmert es: "Was ist los? Habe ich unterwegs zu wenig gegessen und getrunken?" Drei Wasserflaschen hat er auf der Radstrecke geleert, dazu drei Energieriegel verputzt.
Es werden harte fünf Kilometer bis ins Ziel. Dort wird der Golßener vom Sprecher als amtierender Landesmeister angekündigt. Jetzt muss er sich noch wenige Minuten quälen. Als 42. kommt es ins Ziel, nach 4.21,51 Stunden. "Geschafft! Ich bin zufrieden, einfach nur glücklich", sagt er.
Hinter Stefan Sünder vom TSV Cottbus wird er Zweiter seiner Altersklasse M30. Nach dem Landesmeistertitel vor wenigen Wochen hat er sich mit diesem Rennen endgültig als einer der besten Duathleten in Brandenburg etabliert. Dann entdeckt er zwei junge Frauen und strahlt. "Schön, dass ihr gekommen seid", begrüßt er seine Freundin Nicole Wegener und deren Freundin Susi. Beide sind stolz auf ihren Duathleten.
Kliemann scheint schon nach wenigen Minuten gut erholt - und schmiedet Pläne: "Ich werde noch mehr trainieren, will schließlich noch besser werden." Seine Freundin widerspricht nicht: "Solange ich nicht selbst mitmachen muss", scherzt sie.

Andreas Staindl

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LR 23. Mai 2005 - DUATHLON auch als pdf

Neuer Spreewald-Duathlonmann unterbietet Turnier-Rekordzeit
Tino Weber als 35. Schnellster der Region

BRIESENSEE(as). Joseph Spindler [Triathlon-Team Berlin] ist der Spreewald-Duathlonmann 2005, Kathrin Bogen [SC DHfK Leipzig] sein weibliches Pendant. Beim zehnten Spreewald-Duathlon in Briesensee gingen am Samstag 131 Cracks auf die lange Distanz. Männer-Sieger Spindler benötigte für die 19 Kilometer Lauf, 84 Kilometer Rad und noch einmal fünf Kilometer Lauf 3:35,46 Stunden.
Damit war der Berliner über diese Strecke so schnell wie noch kein anderer Duathlonmann vor ihm. Er siegte vor Sven Kunath [Trifi Berlin] und Jan Diekov [BSV Friesen].
Frauen-Siegerin Kathrin Bogen war schnellste Dame vor Grit Freiwald [TuS Neukölln] und Anja Leuendorff [SCC Berlin Triathlon]. Bogen benötigte 4:18,15 Stunden und belegte damit Gesamtplatz 34. Einen Rang und acht Sekunden dahinter kam Tino Weber [Triathlon Spreewald] als bester der Spreewaldregion ins Ziel. Matthias Griese [Grün-Weiß Lübben] benötigte knapp eine Minute mehr und wurde 37.
Erstmals wurde ein Schnupper-Duathlon über 2,5Kilometer Laufen, zehn Kilometer Rad und zwei Kilometer Laufen angeboten. Zwölf Sportler nahmen teil. Arne Hillebrandt [Kaulsdorfer OLV] gewann in 35:32 Minuten vor Timo Hillebrand [LG Invitek] und Kathrin Burow [TuS Neukölln].
Den gleichzeitig ausgetragenen siebten Briesenseelauf über 19 Kilometer machten regionale Starter unter sich aus. Der Mahlsdorfer Bernhard Schlegel [Amt Golßener Land], der für den LRV Hohenbocka startete, gewann in 1:13,17 Stunden vor dem Golßener Matthias Manig [Luckauer Läuferbund] und dem Lübbenauer Frank Schirmer [Triathlon Spreewald].

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Artikel "Spreewald Duathlon heute in Briesensee" in LR vom 21.5.2005 als pdf

Artikel in der LR vom 10.3.2005 als pdf

Bild in Elbe-Elster-Rundschau Februar 2005 als pdf

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2004

LR Juni 2004 - Fast 500 Teilnehmer beim Spreewald Triathlon

Briesensee(as).
Der Briesensee bleibt das Mekka für Triathleten. Fast 500 Teilnehmer starteten am Samstag über eine der angebotenen Distanzen. Damit erreichte Veranstalter Triathlon Spreewald fast die Zahlen vergangener Jahre. Und das, obwohl zeitgleich in Potsdam Deutsche Meisterschaften über die Olympische Distanz stattfanden.

"Wir haben halt ein ganz anderes Klientel", freute sich Cheforganisator Dietmar Kuhla über die erneut große Resonanz und verwies auf die hohe Zahl an Hobby- und Freizeitsportlern.
Die 15. Auflage des Spreewald-Triathlons stellte auch sein Team vor besondere Herausforderungen. Teilweise heftig peitschender Wind und Regen verlangte den Helfern entlang der Strecke so einiges ab. Auch die Sportler selbst trotzten den teils widrigen Bedingungen.
Die Wassertemperatur von 18 Grad lud ohnehin nicht gerade zum Baden ein. Doch das hatten die Teilnehmer auch nicht vor. Vor allem über die Langdistanz und die Olympische Distanz wirbelten die Arme regelrecht durch das Wasser. Wie Haie sehen die Cracks in ihren schwarzen Neoprenanzügen aus. Sie sind nicht nur für die Geschwindigkeit förderlich, sondern schützen auch vor der Kälte. Nur wenige Mutige stürzten sich ohne diese Anzüge ins Wasser.

Bei der Olympischen Distanz beispielsweise bildete sich rasch eine "Zwei-Klassen-Gesellschaft". Während etwa 100 Triathleten kraulten, gab es am Ende des Feldes einen separaten Wettkampf im Brustschwimmen. Wer die verlorene Zeit wieder einholen will, muss ein verdammt guter Radfahrer und ein möglichst noch besserer Läufer sein. Das Feld quasi von hinten aufzurollen, kann auch einen besonderen Kick geben. Am Samstag war alles ein bisschen anders. So mancher, der sich nach dem Schwimmen auf trockene Sachen für die beiden anderen Disziplinen gefreut hatte, wurde enttäuscht. Klar, der Regen macht halt auch vor dem Wechselgarten nicht halt.
Doch das Gros der Triathleten nahm auch diese Herausforderung an. Nur 15 Teilnehmer insgesamt beendeten ihren Wettkampf nicht. "Das spricht für die gute Vorbereitung, den Kampfgeist und die sportliche Fairness", würdigte Dietmar Kuhla. Traditionell ehrte er am Ende den "Großen" und "Kleinen Spreewaldmann" sowie die weiblichen Pendants.

Sieger über die Langdistanz und damit "Großer Spreewaldmann" wurde Jens Lehmann vom TSV Cottbus. Er benötigte für die 2. 200 Meter schwimmen, 84 Kilometer Rad und 20 Kilometer Lauf 3: 58, 18 Stunden. Zweiter wurde der Berliner Martin Griebow(4: 04, 09 h) vor Henri Neugebauer aus Frankfurt an der Oder(4: 08, 50 h). "Große Spreewaldfrau" wurde Pamela Stephan (SCC Berlin Triathlon). Sie gewann in 4: 47, 05 Stunden vor Dana Voß (LTC Berlin) in 4: 55, 47 Stunden und Jennifer Werner (Tri Team Berlin), die 5: 03, 55 Stunden benötigte. 145 Teilnehmer bewältigten diese Strecke erfolgreich.

132 Triathleten kamen bei der Olympischen Distanz(1. 500 m Schwimmen, 42 km Rad und 10 km Lauf) in die Wertung. Schnellster und damit "Kleiner Spreewaldmann" wurde Martin Hackmann (LTC Berlin). Er siegte in 2: 02, 44 Stunden vor Sven Perschneck (TV Dresden) in 2: 04, 32 Stunden und Dirk-Oliver Beyer(TiB Berlin) in 2: 04, 54 Stunden.

Der Luckauer Läuferbund war mit drei Teilnehmern vertreten. Bester von ihnen wurde Uwe Pohler(2: 36, 35 h) vor Andreas Staindl(2: 49, 48 h) und Jörg Rackwitz(2: 55, 18 h). Eine starke Leistung zeigte Florian Schönfelder (Wasserwacht Lübben). Er gewann in 2: 46, 50 h bei der männlichen Jugend. Kevin Höna aus Briesensee kam nach 2: 50, 37 h ins Ziel, der Lübbener Andreas Staude nach 3: 20, 15 Stunden.

Marit Schützendübel (Tri Team Berlin) heißt die "Kleine Spreewaldfrau". In 2: 16, 03 Stunden siegte sie deutlich vor Patricia Jaehnz (Berlin, 2: 24, 18 h) und Kerstin Zalewski (TiB Berlin, 2: 24, 58 h). Über die Schnupperdistanz heißen die Sieger Jörg Bozenhard (TV Dresden) und Marina Klemm (Berlin Spandau).
101 Teilnehmer kamen hier in die Wertung. Der Golßener Frank Kliemann kam zehn Minuten nach dem Sieger als 15. ins Ziel und erreichte damit ein klasse Ergebnis. Den 49. Platz belegte Ronny Knöfel aus Zützen. Bei den Staffeln kämpften 24 Teams um den Sieg. HC Lipten setzte sich knapp vor Kondius AG und Team Paolo durch. Mit etwas mehr als eine Minute Rückstand auf die Sieger wurde das Han-Soo Team Lübben I Vierter, die Mannschaft des Landratsamtes Siebenter.
Der 15. Spreewald Triathlon war der erwartete Höhepunkt in der Region. 

Andreas Staindl

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LR Mai 2004 - Starke Leistungen beim Spreewald-Duathlon

Briesensee(as). Beim neunten Spreewald-Duathlon am Samstag gab es einen neuen Teilnehmer-Rekord.
131 Ausdauersportler stellten sich der Herausforderung am Briesensee, darunter neun Frauen. Während 13 Männer vorzeitig ausstiegen, erreichte die Damen komplett das Ziel. Offensichtlich haben sich einige Herren auch in diesem Jahr überschätzt.

Ganz leicht ist der Spreewald-Duathlon nicht. Vielmehr zählt er zu den längsten und auch härtesten Duathlons in Deutschland. Gerade das macht scheinbar den Reiz aus. Auch diesmal kamen die Teilnehmer aus mehreren Bundesländern. Dass der Triathlon Spreewald e. V. nicht nur gute Sportler, sondern auch klasse Organisatoren hat, ist längst kein Geheimnis mehr. Seit Jahren zieht Vereinschef Dietmar Kuhla die Fäden und weiß ein engagiertes Team an seiner Seite.
Die steigenden Teilnehmerzahlen erklärt der Cheforganisator mit dem "menschlichen Ego. Welcher Ausdauersportler lässt schon auf sich sitzen, einen Wettkampf nicht beendet zu haben? Also kommt er wieder und bringt noch ein paar Freunde mit", weiß Kuhla.

Der Spreewald-Duathlon ist nicht von Pappe. Nonstop sind 19 Kilometer Lauf, 84 Kilometer Rad und noch einmal fünf Kilometer Lauf zu absolvieren. Schon die erste Laufstrecke im profilierten Gelände raubt mächtig Körner. Wer da überdreht, wir gnadenlos durchgereicht.
Olaf Schultz beispielsweise erreichte als Schnellster den ersten Wechsel und landete am Ende auf den 17. Rang. Gerade einmal 1: 07, 29 Stunden benötigte er für den 19 Kilometer Lauf innerhalb des Duathlons.
Eine Leistung, die Bernhard Schlegel neidlos anerkennt. "Triathlon und Duathlon ist schon eine starke Szene", gesteht der Mahlsdorfer. Schlegel war schon bei zahlreichen Laufveranstaltungen bundesweit erfolgreich. Am Samstag nutzte er die Chance zum sechsten Briesenseelauf im Rahmenprogramm und gewann ihn in 1: 14, 12 Stunden. Insgesamt 14 Duathleten waren jedoch schneller als er. Und die hatten ja noch einiges vor sich. Die Wetterkapriolen vergangener Jahre blieben den Athleten diesmal erspart.

Nach 3: 41, 08 Stunden finishte Stefan Sünder (TSV Cottbus) als Erster. Sven Kunath (Berlin) wurde wie im Vorjahr Zweiter, verbesserte sich jedoch um etwa vier Minuten. In 3: 49, 12 Stunden wurde Henri Neugebauer Dritter beim neunten Spreewald-Duathlon.
Zwölf Männer blieben insgesamt unter der vier Stunden Marke. Aus der unmittelbaren Region waren vier Athleten am Start. Tino Weber (Triathlon-Spreewald) war als 24. in 4: 14, 19 Stunden der Beste von ihnen vor Matthias Heße (Lübben, 45. in 4: 24, 52 h), Ulrich Groger(SRV Steinkirchen, 55. in 4: 30, 14 h und Jörg Rackwitz(Bornsdorf, ...in 5: 18, 38 h).

Bei den Damen gab es auf den ersten beiden Plätzen den gleichen Einlauf wie im Vorjahr. Erneut siegte Iris Tiedeken(TuS Neukölln Berlin) vor Antje Ungewickell(LTC Berlin). Mit 4: 20, 24 h und 4: 25, 46 h erzielten beide zudem fast auf die Sekunde ihre Zeiten aus dem Vorjahr. In 4: 29, 19 h wurde Katharina Kaufmann(TSV Cottbus) Dritte.

Beim Briesenseelauf gingen 18 Läufer an den Start, zeitgleich mit den Duathleten. Nach 19 Kilometer gewann Bernhard Schlegel vor Lothar Naumann(Dahlewitz, 1: 17, 29 h) und Frank Schirmer(Triathlon-Spreewald, 1: 18, 20 h). Der Drittplatzierte war derart gut aufgelegt, dass er sich spontan das Tourenrad-inclusive Brötchenkorb-seiner Frau schnappte und auf die Radstrecke ging. Wenig später tauchte er unter dem Jubel der Zuschauer wieder auf und erhielt Beifall für seine Spaßeinlage.
Karsten Apel(Lübben) wurde Sechster beim Lauf, den er als Vorbereitung für den Spreewald-Triathlon nutzte. Bei den Damen war Jennifer Werner(Berlin) in 1: 29, 36 h die Schnellste Läuferin. Zweite wurde Ursula Stendel(Berlin) vor Karin Zierow(Zehdenick). In 1: 49, 39 h war die Bornsdorferin Katrin Rackwitz als Siebente Beste der näheren Region und "total zufrieden".

Dietmar Kuhla lobte nicht nur die außergewöhnlich gute Meldedisziplin(es gab kaum Nachmeldungen vor Ort), sondern kündigte auch Interessantes für das nächste Jahr an. "Wir wollen den Duathlon unter die Masse bringen. Unser Ziel ist es, nicht nur Insider zu begrüßen, sondern auch Freizeitsportler", so der Vereinschef. Als mögliche Distanz sei 2,5 Kilometer Lauf, 20 Kilometer Rad und erneut 2,5 Kilometer Lauf denkbar. Kuhle hofft, so weitere 50 Teilnehmer am Spreewald-Duathlon begrüßen zu können. Am 19. Juni dieses Jahres steigt mit dem Spreewald-Triathlon am Briesensee das nächste sportliche Fest des Triathlon-Spreewald e.V.

Text: Andreas Staindl

 

Pressemitteilung: 23.05.2004 - Duathlon

Quelle: pebe sport - Triathlonagentur, Cottbus, http://www.pebe-sport.de

der Text als pdf-file

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2003

 

Für jeden etwas - Triathlonevent am Briesensee 21.Juni 2003

Quelle: http://www.scc-berlin-triathlon.de/Veranstaltungen_2003/Spreewaldtria_2003/spreewaldtria_2003.html

Wirklich für jeden triathlonbegeisterten Sportler war hier das richtige zu finden. Schnuppertriathlon, Familienstaffel,Olympische Distanz und schließlich das Hauptereignis des Tages- der große Spreewaldmann/frau mit der Austragung der Landesmeisterschaften über die Mitteldistanz für Brandenburg und Berlin. 
Ein so großes Angebot wurde mit zahlreicher Teilnahme honoriert. So nahmen insgesamt über 450 Einzelstarter und 23 Familienstaffeln an den verschiedenen Wettkämpfen teil. Das im Verhältnis dazu recht kleine Team der Organisatoren und Helfer hatten einigen Stress nicht die Übersicht zu verlieren.

Großen Respekt und herzlichen Dank all denen, die dazu beigetragen haben das dieser 14. Spreewaldtriathlon stattfinden konnte . Einzig das Wetter hatte sich nicht soviel Mühe gegeben , morgens begrüßte der Tag die anreisenden Triathleten mit kräftigen Windböen und 14°C. Einziger Trost, es durfte über alle Distanzen mit Neo gestartet werden. Egal ob 0,5km ,1,5km oder 2,2km -alle Schwimmer hatten mit Wellen und um Orientierung zu kämpfen. Auf der Radstrecke blies der Wind mal von der Seite, mal von vorn, nur von hinten ( das kennt man ja) schien er nie schieben zu wollen. Im Ziel war dann wohl jeder froh, dass die Drohung der dunklen Wolken folgenlos blieb und sich manchmal sogar ein paar Sonnenstrahlen blicken ließen. 

Aus unseren Reihen war Hannelore Stephan am Start über die Schnupperdistanz und freute sich über eine gute Laufzeit und über den Sieg in ihrer Ak. An der Berliner Meisterschaft Mitteldistanz beteiligten sich 6 SCC`er. Dabei konnte sich Manfred Stephan in seiner Ak den Meistertitel erkämpfen und belegt in der offenen Wertung Ak Platz 2. Johanna gelang es endlich ihren Trainingsfleiß in eine Wettkampfleistung umzusetzen. Die letzten 5 km auf der Laufstrecke taten richtig weh, doch im Ziel belohnt mit einem Platz auf dem Treppchen war das schnell vergessen. Platz zwei in offener und Meisterschaftswertung -weiter so Johanna ! 

Klaus bestätigt seine im Vergleich zum letzten Jahr enorm verbesserte Leistung auf dem Rad und belegt einen guten 14 Platz in der offenen Wertung, Meisterschaftswertung Platz 10. Uwe in direkter Vorbereitung auf den Ironman Frankfurt zeigte sich in guter Form und lief die 20 km zum Schluss fast 7 Minuten schneller als im vergangenen Jahr. 

Für Dirk war es ein sehr gelungener Wettkampf, der abseits vom Kampf um Sekunden und Platzierungen vor allem richtig Spaß gemacht hat.  Für Detlef unserem Mann in der Ak 50 hieß es hier bei seiner ersten Mitteldistanz einfach finishen- was ihm mit Erfolg gelang. 
Herzlichen Glückwunsch allen Athleten die an diesem Tag um Bestleistungen bemüht waren und als Sieger  nach Zeit oder für sich ganz persönlich ins Ziel gekommen sind.


Suzanne Hoppe

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LR Juni 2003 - Spitze: 526 Starter im Triathlon-Mekka  - Teilnehmer aus Lübben und Luckau hielten mit
BRIESENSEE. Briesensee hat seinen Ruf als Triathlon-Mekka bestätigt. Erneut pilgerten am Sonnabend weit über 500 Teilnehmer an den Strand des kleinen Ortes. Die 14. Auflage des Spreewald-Triathlons lockte 526 Cracks aus ganz Deutschland.

Die professionelle Organisation des Vereins "Triathlon Spreewald" zahlte sich wieder aus. Vereinschef Dietmar Kuhla hat ein Team um sich, das durch zahlreiche Ausdauerwettkämpfe mit der Szene verbunden ist. Seine Leute wissen aus Erfahrung, wie Triathlon-Teilnehmer "ticken". Das schätzen sie und kommen jedes Jahr gern nach Briesensee.

Zudem gibt es hier ein sportliches Angebot für Jedermann. Leistungsorientierte Cracks gehen ebenso an den Start wie Freizeitsportler, die nur das Fluidum schnuppern wollen. In 23 Staffeln teilten sich die Teilnehmer die drei Disziplinen. "Laufen geht nicht mehr so richtig, Rad fahren um so besser", nutzte etwa der Lübbener Karsten Apel diese Chance.

"Briesensee ist für mich der einzige Triathlon-Wettkampf, den ich jährlich bestreite. So ein sportliches Ereignis vor der Haustür muss man einfach mitnehmen. Der Höhepunkt ist immer Anreiz und Motivation zum Training", erzählte Torsten Bock. Am Sonnabend hatte der Lübbener Hobby-Sportler Jubiläum. Zum zehnten Mal ging er beim Schnupper-Triathlon über 500 Meter Schwimmen, 19 Kilometer rad fahren und fünf Kilometer Laufen an den Start. "Mein Ziel war eine Zeit unter 1:30 Stunden. Das habe ich geschafft. Obwohl der Wind auf der Radstreke heftig blies", so Bock. Eigens für den Triathlon borgte er sich Vaters Rennrad aus: "Das rollt einfach besser."

Den Jedermann-Triathlon gewann Manuel Schmidt (TSV Cottbus) in gut einer Stunde. Zweiter wurde Jan Schulz (Prenzlau) vor Andreas Pelz (TuS Neukölln). Bei den Damen war Julia Stoltze (SG Adelsberg) vor Swentja Friedrich (Berlin) die Schnellste auf dieser Strecke.
Matthias Kaselow aus Briesensee wählte mit dem Kurztriathlon die deutlich längere Distanz. Er ging zum zweiten Mal über 1500 Meter Schwimmen, 42 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen an den Start. Sein Ziel vor dem Wettkampf: "Die Zeit von knapp über drei Stunden vom Vorjahr zu verbessern." Das ist ihm gelungen. In rund 2:51 blieb er darunter. "Dabei trainiere ich höchstens einmal pro Woche", sagte er fast entschuldigend: "Meine Laufleistung war wesentlich besser als im vergangenen Jahr." Seit 25 Jahren sei eigentlich Billard seine Sportart.

Schnellster beim Kurztriathlon war Marcel Obersteller (BSV Friesen). Nach 2:04,15 Stunden durfte er sich mit dem Titel "Kleiner Spreewaldmann" schmücken. Der Leipziger Thomas Tittel wurde Zweiter vor Daniel Dittmar aus Greifswald. Der Luckauer Läuferbund hatte auf dieser Distanz drei Sportler am Start. Mit Platz 25 erzielte Daniel Richter in 2:25,41 Stunden ein gutes Ergebnis. Uwe Pohler brauchte als 55. knapp elf Minuten länger. Vereinschef Jörg Rackwitz war mit seiner Zeit knapp über drei Stunden "sehr zufrieden, besonders mit meiner Leistung im abschließenden Lauf".

"Kleine Spreewaldfrau" wurde Iris Tiedeken (TuS Neukölln) in 2:21,43 Stunden vor Kerstin Zalewski und Katharina von Koch. Über die Mitteldistanz - 2200 Meter Schwimmen, 84 Kilometer Rad fahren und 20 Kilometer Laufen - wurden die Titel "Große(r) Spreewaldmann/Frau vergeben. Martin Hackmann (LTC Berlin) siegte in 4:02,53 Stunden vor Bodo Klatt (BSV Friesen) und Sven Kunath (Tri Finisher). Gleichzeitig ging es um die Landesmeisterschaft über diese Strecke. Gerald Lehmann (Luckauer Läuferbund) belegte in seiner Altersklasse einen beachtlichen siebten Rang. Mit 5:00,48 schrammte der Walddrehnaer nur knapp an der fünf Stunden-marke vorbei. Von 154 Finishern landete er auf seiner ersten Mitteldistanz am Ende auf Platz 89.
Sarah Lorenz (BSV Friesen) wurde in 4:39,01 Stunden "Große Spreewaldfrau" vor Johanna Kleber (SCC Berlin) und Silja Rohlfing (Tri EMTV Elmshorn).

Der Spreewald-Triathlon lebt von vielen fleißigen Helfern am Rande der Strecke. "Wir sind von Beginn an dabei, unterstützen den Verpflegungsstand vor der Haustür", sagte Petra Lissek. Die beiden jungen Lübbenauerinnen Jana Schirmer und Julia Mayer etwa reichten den Sportlern beim Lauf Wasser zu. "Für mich wäre Triathlon nichts. Doch es macht großen Spaß, zu helfen", sagte Jana. "Auch, weil die Teilnehmer alle so freundlich sind", ergänzte Julia. Frank Schirmer wiederum war mit Verpflegung für die Helfer unterwegs, zu denen die Freiwillige Feuerwehr zählte. Der Spreewald-Triathlon ist längst zu einem Werbefaktor für die Region geworden.

Andreas Staindl

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2002

LR 25.Juni 2002 - Rekordbeteiligung beim Triathlon-Spektakel - 550 sportbegeisterte Triathleten trafen sich am Wochenende am Briesensee zum Wettkampf
BRIESENSEE. Der Spreewald-Triathlon sprengt alle Grenzen. Mehr als 550 Athleten wollten am Samstag dabei sein. Damit hielt der Aufwärtstrend auch zur 13. Auflage an. Teilnehmer aus ganz Deutschland zog es nach Briesensee. Die Macher um Vereinschef Dietmar Kuhla hatten nicht nur alle Hände voll zu tun, sondern auch alles bestens im Griff.

Selbst im Triathlonsport aktiv, verstehen sie es, diesen sportlichen Leckerbissen im Spreewald zu inszenieren. Die Teilnehmer honorieren dies mit tollen Leistungen. Triathlon ist Schwimmen, Rad fahren und Laufen, in Briesensee über verschiedene Distanzen.

Zum Auftakt wird geschwommen. Schon der Start hat was Faszinierendes, wenn die Athleten in den See sprinten. Der Kampf um die beste Position beginnt. Arme kreisen wie Windmühlenflügel durchs Wasser. Die Spezialisten kraulen, als gäbe es nur diese Disziplin. Dabei wartet schon die nächste Herausforderung.
Im Laufschritt zum Wechselgarten und dabei den Neoprenanzug abgestreift. Helm auf, Startnummer um und ab auf die Radstrecke. In weniger als einer Minute haben die Besten die Disziplin gewechselt. Weniger Ehrgeizige lassen sich Zeit, brauchen mehrere Minuten. Einmal auf dem Rad, heißt es, möglichst schnell den Rhythmus zu finden.

Sonderlich locker sind die Muskeln durch das Schwimmen nicht, eher verkrampft. Wer zu schnell auf die Tube drückt, wird unweigerlich bestraft. Gleichmäßiges Tempo ist gefragt. Nicht einfach auf dem welligen Kurs über Goyatz, Straupitz und Neu Zauche. Zumal der Wind teilweise mächtig von vorn bläst. Die besten schaffen locker einen Durchschnitt von 40 km/h.

Beim Rad fahren sortiert sich das Klassement neu. Die Chance der weniger guten Schwimmer ist da. Doch Vorsicht: Volle Power auf dem Rad geht ins Auge. Nicht überdrehen, Reserven lassen. Es muss gegessen und getrunken werden. Ohne Energie- und Flüssigkeitsnachschub kommt schnell der "Mann mit dem Hammer". Es wartet ja noch eine Disziplin.

Der Lauf verlangt dem Körper das Letzte ab. Rund um den See kämpft jeder sein Rennen. Die Beine sind schwer, wollen eigentlich nicht mehr vorwärts. Die Schritte werden kantig und kürzer. "Du schaffst es", redet man sich ein. Die Hitze mergelt den Körper zusätzlich aus. Da heißt es: Flüssigkeit nachfüllen. In Briesensee liegen Gartenschläuche auf der Straße, spenden kühles Nass. Eine Oase für die Triathleten, von denen mancher dort sicherlich gern länger verweilt hätte. Doch die Uhr tickt unerbittlich. Das Ziel vor Augen, die letzten Reserven mobilisiert. Geschafft! Man gehört dazu, ist ein "Finisher".

Die Faszination Triathlon kann man nur schwer beschreiben, man muss sie erleben.

Großer Spreewaldmann wurde am Samstag Stefan Mäde vom Zeppelin Team Potsdam. Er benötigte für die 2,2 km Schwimmen, 84 km Rad und 20 km Lauf 4:06,10 Stunden. Platz zwei ging an Thorsten Grandke vom BSV Friesen Berlin. Dritter wurde Kolja Menze, LTC Berlin. Über die Langdistanz ging es um die Brandenburger Landesmeistertitel. Der frühere Lübbenauer und Ex-Radsportler Bernd Kiele wurde Dritter. Im Gesamtklassement belegte der heutige Frankfurter Platz neun in 4:26,30 Stunden.

Große Spreewaldfrau wurde Sarah Lorenz vom BSV Friesen Berlin. Im Feld aller 147 Teilnehmer belegte sie Platz 34. Locker und mit einem Lächeln im Gesicht, lief sie nach 4:36,38 Stunden ins Ziel. Platz zwei und drei ging an Martina Schrade (LTC Berlin) mit etwa drei Minuten Rückstand. Dritte wurde weitere rund zweei Minuten später Iris Tiedecken vom TuS Neukölln Berlin. Aus den Altkreisen Luckau und Lübben wagte sich Daniel Richter an die Langdistanz. Der Golßener wurde in 4:59,11 Stunden 87. der Gesamtwertung, 17. bei der Landesmeisterschaft und Fünfter seiner Altersklasse.

Kleiner Spreewaldmann wurde Sven Perschneck vom TV Dresden. Er benötigte für die Distanz 1.500/40/10 eine Zeit von 2:05,51 Stunden. Dirk Oliver Beyer (TuS Neukölln Berlin) wurde Zweiter vor Martin Meißner (BSV Friesen Berlin). 165 Teilnehmer hatten für diese Distanz gemeldet. 
Der Walddrehnaer Gerald Lehmann war in 2:41,01 Stunden und Gesamtplatz 84 Bester der Altkreise Lübben und Luckau. Uwe Pohler (Dahme) wurde in 2:42,25 Stunden 92., Kevin Höna (Briesensee) kam in 2:55,27 Stunden auf den 124. Platz. Der Autor blieb in 2:58,49 Stunden noch unter der drei-Stunden-Grenze, Matthias Kaselow (Briesensee) in 3:01,54 Stunden knapp dahinter. der Bornsdorfer Jörg Rackwitz wurde in 3:04,23 Stunden 142., Andreas Staude aus Lübben in 3:20,19 landete auf dem 150. Platz

Carola Müller (BSV Friesen) wurde in 3:21,39 Stunden Kleine Spreewaldfrau. Platz zwei und drei gingen an Pamela Stephan (SCC Triathlon Berlin) und Patricia Jaehnz (AY3K Berlin). Beim Schnupper-Triathlon über 500/19/5 gingen 118 Teilnehmer an den Start.
Moritz von Wysiecki (Berlin) gewann in 56:20 Minuten vor Rene Wopker (Berlin) und Frederic Werner. Herbert Zwanzig (Briesensee) war als 25. in 1:07,44 Stunden Bester der Altkreise Lübben und Luckau.

Andreas Staindl

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2001

LR 27.Juni 2001 - Rekord erreicht am Briesener See - Fast 600 Sportler starteten beim Triathlon

TRIATHLON. Viele denken bei Triathlon an Sonne, Meer und durchtrainierte Athleten, die sich auf glühendem Asphalt durch Lavafelder auf Hawai quälen. Einmal auf der Pazifik-Insel starten und beim legendären "IRONMAN" ins Ziel kommen, das ist der Traum von fast jedem Triathleten. Wer einen Triathlon einmal hautnah miterleben wollte, der musste am vergangenen Wochenende nicht extra um die halbe Welt fliegen.
Knapp 600 Teilnehmer - absoluter Teilnehmerrekord - aus drei Ländern hatten sich am Strand des Briesener Sees eingefunden für den Briesensee-Triathlon, der 1990 das erste Mal organisiert wurde (noch mit 16 Teilnehmern). Thoralf Berg (TSV Cottbus) und Katharina Kaufmann (TSV Cottbus) konnten sich am Sonnabend Brandenburgischer Meister aus der Mitteldistanz sowie Großer Spreewaldmann/-frau nennen.

Sowieso nass geworden
Zunächst sah der Himmel über dem Briesensee, entgegen der Hoffnung vieler Athleten, auf Grund des schlechten Wetters recht trübe aus. Den meisten Triathleten war das schlechte Wetter aber egal, nass wurden sie schließlich auch beim Schwimmen.
Um 11 Uhr warfen sich die ersten 190 Teilnehmer der Mitteldistanz in die Fluten des Briesensees. Es folgten drei weitere Wettbewerbe, die zeitversetzt gestartet wurden. Nach etwa 35 Minuten kam dann Bewegung in die Wechselzone, als sich die ersten Athleten ihren Neoprenanzug abstreiften, um auf ihr Rad zu kommen. Die Wechselzone, gefüllt mit knapp 600 Rädern - von der 6000 Mark teuren Rennmaschine bis zum einfachen Mountain-Bike.

Der Jüngste und der Älteste
Die Helfer und Organisatoren um den Vereinsvorsitzenden Dietmar Kuhla hatten eine Menge zu tun, um den reibungslosen Ablauf der Wettbewerbe zu gewähren. Irgendwann befanden sich alle Triathleten auf der Laufstrecke rund um den Briesensee. Helfer und Organisatoren reichten viele Bananen, Äpfel, Getränke und Schwämme, um den Athleten den Weg ins Ziel zu erleichtern. Viele Zuschauer hatten sich mit lautstarken Anfeuerungsrufen im Zielbereich eingefunden, um die Athleten ins Ziel zu "tragen".
Triathlon ist eine Sportart, die immer mehr an Interesse gewinnt, nicht erst seit dem legendären Freudensprung zur Silbermedaille von Stephan Voukovic in Sidney. Jüngster Teilnehmer am Start war Marcel Binz, neun Jahre, ältester Teilnehmer mit 69 Jahren war Horst Lachmann. Mit am Start waren unter anderen Marc Everhardt aus New Orleans, USA, sowie zwei Teilnehmer aus Israel-
Viele Athleten verabschiedeten sich noch in der Wechselzone sichtlich erschöpft. "Macht weiter so, wir kommen im nächsten Jahr wieder".

Hintergrund - Der am besten besuchte

Zum zwölften Mal wurde der Triathlon rund um den Briesensee ausgetragen. Der Spreewald-Triathlon soll der härteste, längste und teilnehmerstärkste Veranstaltung seiner Art in Berlin und Brandenburg sein.

Veranstalter ist der Triathlon-Spreewald e.V. Der Verein wurde im Januar 1992 gegründet und hat seinen Sitz in Lübbenau. Der Verein fährt, wenn möglich, jedes Frühjahr in ein Trainingslager auf Mallorca, um dort gemeinsam zu laufen, zu schwimmen und Rad zu fahren. Die Familien werden dann mitgenommen - um Urlaub zu machen.

Die Athleten konnten unter vier Wettbewerben auswählen. Gestartet wurden: 
 - der Familien-Staffel-Triathlon mit 0,5 Kilometer Schwimmen, 19 Kilometer Rad fahren und 5 Kilometer Laufen; 
 - der Jedermann-Triathlon mit 0,5 Kilometer Schwimmen, 19 Kilometer Rad fahren und 5 Kilometer Laufen
 - der Olympische Triathlon mit 1,5 Kilometer Schwimmen, 42 Kilometer Rad fahren und 10 Kilometer Laufen.
 - Zudem gab es den Mitteldistanz-Triathlon mit 2,2 Kilometer Schwimmen, 84 Kilometer Rad fahren und 20 Kilometer Laufen

Bedanken möchte sich der Verein auf diesem Wege bei allen freiwilligen Helfern und Sponsoren, ohne die ein solches Event kaum möglich gewesen wäre.

Matthias Laugwitz (red. Änderungen Bert Dörre)

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2000

LR Juni 2000 - Schwimmen, radeln, laufen ohne Pause

Hunderte starteten beim Spreewald-Triathlon / Thoralf Berg und Martina Schrade siegten auf der Langdistanz
Briesensee (as). Auch der 11. Spreewald-Triathlon am Briesensee lockte am Samstag wieder hunderte Cracks aus der ganzen Republik. Knapp 400 Athletinnen und Athleten schwammen, radelten und liefen auf drei verschiedenen Distanzen so schnell wie möglich. Im Mittelpunkt des Interesses stand der sportliche Wettstreit um die Titel "Spreewaldmann" und "Spreewaldfrau".
Schon die erste Disziplin, das Schwimmen, verlangt den Triathleten so einiges an Energie ab. Wenn etwa 100 Sportlerinnen und Sportler gleichzeitig auf die Schwimmstrecke gehen, kann es leicht passieren, dass man den einen oder anderen Fuß oder Arm des Konkurrenten zu spüren bekommt.
Das Gros der Triathleten krault die Distanz vom Anfang bis zum Ende durch. Wie eine Maschine wühlen sie sich durch das Wasser, schlagen die Arme wie Flügel einer Windmühle. Die Schnellsten benötigen beispielsweise für die 2200 Meter Schwimmdistanz nur rund 37 Minuten. Einige wenige nehmen die Herausforderung Triathlon aber auch als Brustschwimmer an.

Der Kampf mit sich selbst
Schnell finden sie sich am Ende des Feldes wieder, kämpfen Brust an Brust mit dem sportlichen Gegner, dem Wasser und vor allem mit sich selbst. Fast scheint es, als würden sie einen internen Wettkampf im Brustschwimmen austragen. Für ihre Schwimmstrecke benötigen sie fast doppelt soviel Zeit wie die schnellsten Krauler.
Steigt man dann aus dem Wasser, kann es schon passieren, dass sich plötzlich die Erde dreht, das Gleichgewichtsgefühl leicht irritiert ist. Doch Zeit zum Jammern bleibt nicht und nimmt sich auch keiner. Im Laufschritt geht es zum Wechselgarten, wo nicht nur die schnellen Räder auf ihren Einsatz warten, sondern auch die interne vierte Disziplin - das umkleiden -, die manch persönliche Überraschung bereit hält. Einige verlieren dabei die eben so mühsam herausgeschwommene Zeit im Handumdrehen.
Die Spitzenleute streifen schon im Laufen einfach ihre Neopren-Schwimmanzüge ab. Helm auf den Kopf, Startnummernband um den Körper, rein in die Schuhe. Nach weniger als einer Minute sind die Spezialisten schon auf der Radstrecke. Für viele andere ist das Umkleiden eine wahre Herausforderung. Der Beifall der zahlreichen Zuschauer ist aber auch ihnen gewiss.
Endlich auf dem Rad, heißt es recht schnell den eigenen Rhythmus zu finden. Gar nicht so leicht, wenn die Beine durch das Schwimmen plötzlich schwer wie Blei sind, die Muskeln verrückt spielen. Wer hier zu schnell auf die Tempotube drückt, wird unweigerlich vom eigenen Körper bestraft.
Die neue Radstrecke des Spreewald-Triathlon über Groß Leine, Lamsfeld, Butzen, Straupitz und Neu Zauche bietet den Athleten aber auch alles. Leicht Hügel, Abfahrten und vor allem lange Geraden mit verdammt viel, zum Teil recht böigem Wind. Das schlaucht, verlangt den Athleten so einiges an Kraftreserven ab. Wer hier den Bogen überspannt, wird beim abschließenden Lauf böse überrascht. Ganz wichtig ist auch der Energienachschub auf dem Rad. Viel trinken, Obst oder Energieriegel essen. Wer hier den richtigen Moment verpasst, braucht lange, um sich wieder zu erholen.

Wie Blei an den Beinen
Die dritte Disziplin, das Laufen, beginnt mit einem eigenartigen Gefühl. Runter vom Rad, rein in den Wechselgarten, Helm ab und loslaufen. Doch irgendwie scheinen die Beine die völlig andere Belastung nur schwer anzunehmen. Es scheint, als kleben einem Bleiplatten an den Füßen. Doch das gibt sich, redet man sich auf dem ersten Laufkilometer rund um den Briesensee ein.
Man sieht und spürt deutlich: Viele mobilisieren ihre letzten Kraftreserven, kämpfen verbissen um jeden Meter. Manche traben nur noch in kurzen Tippelschritten vor sich hin. Andere wiederum ziehen hre Bahn, als wären sie gerade erst gestartet. Triathlon ist eine Sportart, bei der jeder Athlet irgendwo und irgendwann seine Stärken und Schwächen hat. Wer es versteht, seine Kräfte in den drei Disziplinen optimal einzuteilen, gehört am Ende zu den Besten oder ist zumindest Sieger über sich selbst. Ein Finisher, wie es in der Szene heißt.

Die Titelträger
Am Samstag waren das auf der Langdistanz (2200 Meter Schwimmen, 84 Kilometer Rad, 20 Kilometer Lauf) Thoralf Barg aus Cottbus in 4:02:05 Stunden und Martina Schrade aus Berlin in 4:35:15 Stunden als "Großer Spreewaldmann" und "Große Spreewaldfrau". Mit dem Titel "Kleiner Spreewaldmann" und "Kleine Spreewaldfrau" konnten sich Andreas Peschke aus Frankfurt/Oder in 2:08:56 Stunden und Karen Andresen aus Finsterwalde in 2:24:27 Stunden schmücken. Die Distanz des Kurztriathlon war hier 750 Meter Schwimmen, 42 Kilometer Rad und 10 Kilometer Lauf.

Zum Mekka entwickelt
Der Dank der Aktiven richtet sich an den ausrichtenden "Triathlon-Spreewald Verein", der allen Athleten hervorragende Wettkampfbedingungen bot. Für viele der teilnehmenden Cracks ist klar: Eines der Triathlon-Mekka in Brandenburg ist der Spreewald-Triathlon am Briesener See. Weil hinter der Veranstaltung Sportfreunde stehen, die wissen, wie man Athleten und Zuschauer begeistert.

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1999

LR Juni 1999 - Triathlonfest am Briesener See

Beste Bedingungen bei den Offenen Brandenburger Meisterschaften

Briesensee. Die offenen Brandenburger Meisterschaften im Triathlon, gleichzeitig der 10. Spreewald-Supermann/-frau, fanden am Briesener See statt. Bei strahlendem Sonnenstein stellten sich 134 Teilnehmer im Hauptwettkampf, der über 2,2 km Schwimm-, 93 km Rasfahr- und 20 km Laufdistanz führte, dem Starter. "Hauptsache ins Ziel kommen und das ohne Verletzung", so der Lokalmatador Klatt Sekunden vor dem Start.
"Weltraumjogger", die Teilnehmer beim Mannschaftswettkampf und das Starterfeld des Schnupper-Triathlons hatten bereits längst das Ziel erreicht, als sich die Spitzengruppe auf die schweißtreibenden vier Laufrunden rund um den See begab. Dr. Ulrich Lehnigk, mit 60 Jahren einer der Ältesten und Sieger in seiner Altersklasse, war voll des Lobes für die Organisatoren, die sich alle Mühe gegeben hatten.
Falk Hohmann war es schließlich, der als Erster durchs Ziel lief und den Lorbeer des Sieges mit nach Hause nehmen konnte.

Frank Selbitz 

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1998

Triathlon&Duathlon 12/98 - Spreewald Duathlon wird verlängert

Obwohl bei ungewöhnlich großer Hitze die 3. Auflage des Spreewald-Duathlons für 28% aller Teilnehmer vor dem Zielstrich endete, setzte sich die Lobby der Nimmersatten durch und verlängerte den ohnehin schon längsten Brandenburger Duathlon. Nach einem abwechslungsreichen 19 km Waldlauf mit kurzen knackigen Crosseinlagen folgte eine auf 84 km verlängerte Radstrecke.
Von den gut befahrbaren 500 m Kopfsteinpflaster abgesehen, verwöhnte die "restliche" Radstrecke mit einer Superasphaltdecke, wenig KFZ-Verkehr und einer waldreichen, interessanten Optik. Und damit das Leiden auch endlich ein Ende hat, folgt nur noch eine 5 km Laufrunde um den Briesensee. Geehrt werden die drei Erstplatzierten jeder AK. Als Rahmenprogramm wird der 19 km Lauf auch pur angeboten. Der Spreewald-Duathlon 1999 findet am 8.05. statt.

Dietmar Kuhla 

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LR 22.Juni 1998 - "Es macht Laune, weil so viel los ist" - 351 Sportler gingen beim Spreewald-Triathlon an den Start, um ihre Grenzen zu testen

Briesensee (gib). Der Strand des Briesener Sees am Samstag morgen: Zwar laden der bewölkte Himmel und der kühle Wind nicht zum Baden ein. Doch der Parkplatz und das Ufer sind bevölkert wie an Hochsommertagen. Aus einem Lautsprecher ertönt Musik. Am Straßenrand ist ein Verkaufsstand aufgebaut. Doch weder Strohmatten noch Bikinis liegen dort aus. Stattdessen Sportanzüge und Fahrradteile.

Jeder kann mitmachen
Einige Männer und Frauen sind dabei, sich Gummianzüge über ihre Shorts zu ziehen. Andere stehen schon im Wasser, während sich an der mit gelben Bändern abgesteckten Linie dahinter Zuschauer drängeln. Denn heute startet zum neunten Mal der Spreewald-Triathlon. Und der ist ein Ereignis, das Sportler aus ganz Deutschland anzieht, junge und alte, durchtrainierte Profis und solche, die nur ab und zu in ihrer Freizeit laufen, radfahren oder schwimmen. "Wir wollen, daß jeder bei uns gern mitmacht, egal wie gut er ist", sagt Dietmar Kuhla vom Spreewald Triathlon e.V., der die Veranstaltung organisiert.
Deshalb finden auch vier Wettkämpfe parallel statt: Mit einer Strecke von 2200 Meter Schwimmen, 84 Kilometer Rad und 20 Kilometer Lauf, dem härtesten Triathlon in Brandenburg, starten die, die ihre Grenzen testen wollen, um den Titel "Großer Spreewaldmann/ -frau". "Kleiner Spreewaldmann/ -frau" kann werden, wer den oplympischen Triathlon, bestehend aus eineinhalb Kilometer Schwimmen, 42 Kilometer Rad und zehn Kilometer Lauf, am schnellsten hinter sich bringt. Und für die, die nur mal wissen wollen, was Extremsport ist, oder sich auf einer überschaubaren Distanz verausgaben wollen, gibt es die Schnupper- und Familienstaffel.

Sportler von elf bis 60
Als um elf Uhr das Signal ertönt, werfen sich 200 Menschen, die im Wasser stehen, in die Wellen. "351 Anmeldungen hatten wir dieses Jahr, darunter sind 78 Frauen", meint Dietmar Kuhla. Zwischen elf und sechzig Jahren seien die Teilnehmer alt. Und unter den Startern ist auch eine Frau, die um den halben Erdball gereist ist: Andrea Goss aus Neuseeland.

Angenehme Radstrecke
Eine Stunde später: Die Teilnehmer des olympischen Triathlons gehen an den Start. Die ersten Athleten der Schnupper- und Familienstaffel laufen ins Ziel. "Mit meiner Zeit bin ich ganz zufrieden", meint Florian Leber aus Berlin. Zusammen mit seinen Freunden Manuel Hubitz und Fabian Sösemann ist der 21jährige Student an den Start gegangen. "Die Radstrecke läßt sich angenehm fahren", bemerkt er. "Nur das nächste Mal könnte der See geheizt werden", scherzt Manuel Hubitz.
"Ich habe erst mit 45 Jahren angefangen, Sport zu treiben", so Monika Zimpel aus Guben. Die 60jährige ist die Älteste unter den Startern. "Vor vier Jahren war ich das erste Mal hier mit dabei", erzählt sie, die Atmosphäre gefalle ihr sehr gut. "Denn es macht Laune, weil hier soviel los ist", begründet sie. Doch den Kurztriathlon hat sie nicht allein bewältigt, sondern zusammen mit ihren Enkeln Robin und Janine Becker, die die jüngsten Teilnehmer sind. "Ich habe nämlich die ganze Familie angesteckt", berichtet sie. Ihre Tochter Jana Becker hat letztes Jahr auch mitgemacht. Doch diesmal schaut sie mit dem jüngsten Familienmitglied, der achtjährigen Maria, zu, weil sie noch zu jung ist, um an den Start zu gehen. "Doch das nächste Mal bin ich auch dabei", meint Maria.

Probleme mit dem Wind
Kurz nach 15 uhr: Völlig erschöpft läuft der Sieger des großen Wettbewerbs ins Ziel: Stefan Made aus Potsdam. Sechs Minuten später folgt der zweite, Toralf Berg aus Cottbus. Die Reihe derer, die das Ziel erreichen, wird immer dichter. Um 15.52 trifft mit Kathleen Zimmer aus Potsdam die erste Frau ein.
"Ich bin ganz zufrieden mit meiner Leistung", sagt Falk Cramm, 33 Jahre, aus Hoyerswerda. Wegen dem Wind habe er beim Schwimmen allerdings länger gebraucht, als er dachte. "Doch die anderen schneiden da auch schlechter ab."

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LR 11.Mai 1998 - Extremsport bei drückender Hitze

106 Teilnehmer starteten beim dritten Spreewald-Duathlon am Briesener See

Briesensee (gib). Voller Autos steht der Parkplatz des Badestrandes am Briesener See. Doch nur wenige Besucher bewegen sich mit Picknickkörbchen, Taschen und Decken in Richtung Ufer. Die meisten tragen Shorts und Turnschuhe. Sie laufen sich ein, machen Lockerungsübungen, füllen ihre Wasserflaschen auf und testen, ob ihre Fahrräder auch wirklich in Ordnung sind für den 3. Spreewald-Duathlon.
"Insgesamt sind es 106 Teilnehmer", berichtet Dietmar Kuhla vom Vorstand des Triathlon Spreewald e.V., der den Wettkampf organisiert. Sieben davon seien Frauen. Der jüngste Sportler sei 17, der älteste 55 Jahre alt.
"Einige haben sich abgemeldet, doch dafür sind mehrere Kurzentschlossene dazugekommen", meint Dietmar Kuhla. Vielleicht hat das schöne Wetter bei manchem den spontanen Wunsch aufkommen lassen, doch mitzumachen. Oder gerade deshalb abzusagen. Denn so reizvoll sich auch die Landschaft bei strahlend blauem Himmel ausnimmt: Die Sonne drückt an diesem ersten richtig warmen Tag im Jahr und läßt das Thermometer Temperaturen anzeigen wie im Hochsommer.

Extrem harter Duathlon
Und dabei handelt es sich um die härteste Veranstaltung in Berlin und Brandenburg. 19 km Lauf, 53 km Rad und 5 km Lauf müssen die Duathleten bewältigen. Sieben km Lauf, 30 km Rad und 3 bis 5 km Lauf sind bei dieser Disziplin die Norm. "Bitte alle an den Start", ruft Dietmar Kuhla übers Mikrophon. Punkt 12.30 Uhr ertönt das Kommando und die Männer und Frauen sprinten los. Der Platz in der Wechselstation ist wie leergefegt. Übrig bleibt ein Heer von 106 Rennrädern.

Gespanntes Warten
Zweieinhalb Stunden später: Gespannt warten die Zuschauer am Straßenrand auf die ersten radler, die die zweite Etappe beenden. Begleitet von anfeuernden Zuufen, trifft der erste völlig erschöpft am Parkplatz ein. Schnell stellt er sein Rad ab, trinkt, schüttet sich Wasser über den Kopf und läuft weiter. Erst eine Weile nach ihm kommen die Nächsten. Doch einige machen gar nicht mehr weiter.

Berliner gewann
20 Minuten später läuft der Sieger ins Ziel: Der 21jährige Carsten Birkholz aus Berlin. Bald darauf folgen der Zweite und der Dritte, Toralf Berg aus Cotbus und Jens Buder aus Adelsberg, beide ebenfalls 21 Jahre alt. Allmählich kommt einer nach dem anderen an, auch die erste Frau, Annette Hering aus Berlin.

Viele schieden aus
20 sind insgesamt ausgeschieden. "Eine extrem hohe Zahl", urteilt Dietmar Kuhla. "Die Hitze macht den Leuten zu schaffen, vor allem weil sie dieses Jahr bei solchen Temperaturen noch nicht trainieren konnten", fährt er fort.
"Wegen der Wärme war es zwar furchtbar anstrengend", meint Ronald Drossel, "doch trotzdem war es schön." Vor zehn Jahren hat der 48jährige Berliner seine Liebe zum Extremsport entdeckt. Seitdem trainiert er täglich mehrere Stunden.

Familiäre Atmosphäre
"Die Laufstrecke war sehr gut gewählt", meint der 35jährige Berliner Matthias Weis, der jetzt zum zweiten Mal zum Spreewald-Duathlon gekommen ist. "Hier mitzumachen, macht echt Spaß", erklärt Jürgen Nowak. Der 40jährige war bisher bei allen drei Wettkämpfen dabei. "Denn so eine gute Organisation bei gleichzeitig familiärer Atmosphäre gibt es sonst kaum", begründet er.

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1997

Laufzeit-Triathlon 20/97 - Idyllisch, aber keine leicht Strecke

Klaus Fechner war für LAUFZET beim 2. Spreewald-Duathlon, dem größten und längsten seiner Zunft (17,8-58-5 kilometer) in Brandenburg
Die idyllische Laufstrecke quer durch den Wald rund um den Briesensee stellt einigen Teilnehmern zu schwierige Aufgaben - Starter aus Cottbus und Berlin gewinnen im Spreewald

"Es ist eine wunderschöne, idyllische Laufstrecke mit Wildschweinen am Rande", schwärmt Organisator Dietmar Kuhla vor dem Rennen, "aber auch eine harte Angelegenheit. Denn es gibt einige schwierige Anstiege, die sind zwar nicht lang, aber ziemlich steil."
Und wirklich. Das Starterfeld, 87 Männer und vier Frauen waren dabei, zog sich beim ersten Abschnitt weit auseinander. Gleich zum Auftakt mußten 18 Kilometer durch den Wald am Briesensee gelaufen werden.
Doch leider war die Markierung der Strecke mißverständlich. Kuhlas Konzept war folgendes: "Wir haben keine Streckenposten hingestellt, sondern 35 kg Kreide auf den Waldwegen verstreut. Das erscheint uns zuverlässiger. Außerdem können wir nicht hinter jeder Biegung einen Mann abstellen, das geht nicht."
Also war erhöhte Aufmerksamkeit bei den Läufern angesagt. Doch eine Gruppe paßte nicht auf, einer lief vorne weg und der Rest einfach hinterher. So wurden aus 18 Kilometern fast 25, und das Rennen war für sieben Duathleten vorbei. Doch einer war ehrlich: "Nee, die Markierungen waren schon in Ordnung, bloß wir hätten besser aufpassen sollen."
Konzentrierter waren Thoralf Berg und Petko Beier vom TSV Cottbus. Sie kamen als erste in die Wechselzone, nur 40 Sekunden auseinander. Mithalten konnten nur Marco Heckmann (BSC Rehberge) und Frank Wiedemann (vom Veranstalter Triathlon Spreewald), doch sie hatten schon fast drei Minuten Rückstand. 

Dietmar Kuhla, der trotz der Organisationsarbeit auch am Start war, kam als siebenter vom ersten Lauf.
Nun hieß es 58 km mit dem Rad um den See, der mit seinem Badestrand und dem Campingplatz das Zentrum der Veranstaltung war. Auf der leicht welligen Radstrecke hat der auffrischende Wind den Duas das Leben richtig schwer gemacht. Das Feld wurde weit auseinandergerissen, und Windschattenfahren war überhaupt kein Diskussionsthema mehr. Es wurde ausnahmslos fair gefahren. Bei den Männern fiel hier die Entscheidung.
Petko Beier konnte seinen Vereinskollegen ein- und sogar überholen. Er benötigte 1:30:11 Stunden für den Radpart und konnte sich zweieinhalb Minuten Vorsprung vor Berg herausradeln.

Das war auch schon die Vorentscheidung. Denn auf der abschließenden Fünf-Kilometer-Runde ließ der Führende nichts mehr anbrennen, konnte seinen Vorsprung sogar noch ausbauen (Endzeit 2:54:34). Gleich bei der zweiten Auflage des Spreewald-Duathlon wurde die Drei-Stunden-Grenze geknackt!
Der Zweitplatzierte, Thoralf Berg, mußte sich also nach hinten orientieren. Dort fur nämlich Marco John (SunSport Elsterwerda) auf den dritten Platz. Doch Berg lief locker ins Ziel (2:58:31) und hielt sich damit seinen Verfolger vom Hals. Der hatte am Ende vier Minuten Rückstand.

Bei den Frauen gab es einen Start-Ziel-Sieg der Berlinerin Laura Bieger von Sisu. Lediglich Dagmar Geissinger (LTC Berlin) konnte mithalten und auf der Radstrecke den Abstand zur Ersten auf 50 Sekunden drücken.
Doch zu stark war Bieger auf dem letzten Abschnitt, sie ließ ihrer Konkurrentin keine Chance und gewann in 3:28:49 vor Geissinger, die das Ziel nach 3:29:57 erreichte.
Beide Gewinner, Laura Bieger und Petko Beier, wollen in dieser Saison auf die langen Triathlon-Strecken setzen. Die Sisu-Frau hat sich den Ironman auf Hawaii in den Kopf gesetzt, und auf dem Plan des Cottbusers steht der Ironman im fränkischen Roth.

Für Dietmar Kuhla stehen ganz andere Dinge auf dem Programm. Nachdem er ein bisschen enttäuscht als 18. ins Ziel kam, denkt er schon wieder voraus. Denn am 28. Juni will er mit seinem Team schon die nächste Attraktion im Spreewald auf die Beine stellen. Beim 8. Spreewald-Triathlon gibt es eine Mitteldistanz, die Kurzstrecke, einen Jedermann-Triathlon und eine Familienstaffel über ganz kurze Distanzen.

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1996

LZ-TRIATHLON 11/96 - Der Wahnsinn geht weiter

"Der Wahnsinn geht weiter", so lautet das Motto des 7. Spreewald-Triathlons am Briesensee in der Nähe von Lübben. Jedes Jahr gelingt dem Organisationsteam um Dietmar Kuhla ein "wahnsinnig" gutes Triathlonfest mit einem breiten Wettkampfangebot. Vom Mitteltriathlon (2,2 km - 84 km - 20 km), hier wurde der "Große Spreewaldmann" und die "Große Spreewaldfrau" ermittelt, über die Kurzdistanz (1,5 km - 42 km - 10 km) bis zum Sprint- und Schnuppertriathlon (0,5 km - 19 km - 5 km) reichte die Auswahl.

Zusätzlich gab es eine Familien-Staffel, bei der sich immerhin 12 Teams beteiligten. Das Gelände am Briesensee war einen Tag lang von Triathleten mit schwarzen Neoprenanzügen und bunten Fahrrädern belagert. Leider kamen diesmal nur insgesamt 322 Sportler in den Spreewald. Zu viele Konkurrenzwettkämpfe am gleichen Wochenende machten den Veranstaltern zu schaffen.
Und die, die gekommen waren, mußten bei 25°C Lufttemperatur ganz schön fit sein, um das Ziel zu erreichen. Besonders die Mitteldistanz forderte von den Triathleten alles ab. Den Titel "Großer Spreewaldmann", und damit die Brandenburger Landesmeisterschaft, erkämpfte sich René Berger vom TV Fürstenwalde mit 4:06:48 h. Nur knapp eine Minute später lief Carsten Merz (SG Adelsberg) über die Ziellinie. Für ihn wurde es eng, denn nur acht Sekunden später kam Marco John vom SUN-Sport-Team Elsterwerda ins Ziel.

Sehr viel deutlicher war die Entscheidung bei den Frauen. Irmgard Schwittmann (SV Grün Weiß Bernau) konnte sich nach 4:58:04 h als neue Brandenburger Meisterin in den Schatten legen und ausruhen. Auf Rang zwei kam Britta Meißner von den Weltraumjoggern in 5:04:42 h.
Auf der Kurzdistanz siegten die Berliner. "Kleiner Spreewaldmann" wurde Roman Klatte von SISU Berlin (2:06:05), bei den Frauen gewann Rebecca Kasiske (2:14:13), die für den IBM-Klub startete.

Durch den Einsatz einer elektronischen Zeitmessung und kleiner Transponder an den Armen aller Athleten war eine schnelle Auswertung der Ergebnisse möglich, so daß die Urkunden und Ergebnislisten gleich mit nach Hause genommen werden konnten.
Wenn im nächsten Jahr der Wahnsinn weitergeht, im Frühjahr gibt es sogar einen langen Duathlon im Spreewald, kann man nur hoffen, daß wieder mehr Triathleten den Weg in diese wunderschöne Landschaft finden. 

Klaus Fechner

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TriNews-September 1996 - Sonnen-Abo

Die meisten haben nur ein Tageszeitungsabonnement, Dietmar Kuhla hat eins mit der Sonne. 
Meine eigene Erfahrung reicht nur in das Jahr 1993 zurück aber egal welches Jahr und welcher Sommer, die Spreewälder Organisatoren um Dietmar hatten bis jetzt immer Glück. So auch beim 7. Spreewald-Tri am Briesensee. 
Wer dann auch noch einen Tag früher anreiste, konnte sich im Briesener Restaurant "Zur Linde" ordentlich die Nudeln einschaufeln - im Startgeld inklusive. Die laute Musik sorgte dann auch dafür, daß sich die Tomatensauce gleichmäßig verteilte. Sportlern mit Motivationsproblemen halfen die Videos aus dem Vorjahr.

Für eine Menge Abwechslung war dann am Wettkampftag für Starter und Zuschauer gesorgt. Allerdings hatte man dann bei der Auswahl von Schnupper-Tri, Sprint-Distanz, Olympische Distanz und Mittel-Tri auch die Qual der Wahl. Durch die terminliche Nähe zum BerlinMan am folgenden Wochenende konzentrierte sich die Berliner Beteiligung auf die Sprint- und Kurzdistanz oder war gar nicht da. Die Brandenburger Triathleten waren da bei ihrer Landesmeisterschaft fast unter sich.
Aber so ganz wollten sich die Berliner nicht geschlagen geben. Mit Eric Hagenow (SCC Berlin) stellten die Hauptstädter den schnellsten Schwimmer. Eine ganze Runde konnte sich Eric nach schnellem Wechsel überraschend vor behaupten. Dicht waren die Verfolger, allen voran Marco John (Sun Sport Team Elsterwerda) und Rene Berger (TV Fürstenwalde), die mit Radzeiten von ca. 2 Stunden 10 Minuten die 84 km mit einem 38er Schnitt bewältigten. 
Dramatik dann kurz vor dem Ziel. Die beiden genannten Radcracks mußten um ihre vorderen Plätze bangen. Ser auf dem Rad deutlich langsamere Adelsberger Carsten Merz stürmte von hinten heran. Er überspurtete noch Marco John und sicherte sich mit der schnellsten Laufzeit von 1:15h über die abschließenden 20 km den Vizemeistertitel hinter Renè Berger, der noch einen Vorsprung von 52 sec. rettete.

Bester Berliner wurde auf Platz 6 Toni Schmitt vom Tri Team. Die insgesamt 48 weiblichen Teilnehmer an diesem Wochenende wollten sich dann doch nicht so lange quälen und wichen meist auf die kürzeren Distanzen aus.
Deutlich weniger als 10 Starterinnen konnte ich nur bei der "großen Spreewaldfrau" ausmachen. Irmgard Schwittmann (SV Grün Weiß Bernau) erreichte ca. 50 Minuten nach dem ersten Mann das Ziel vor Britta Meißner (Weltraumjogger Berlin). Weitere Platzierungensiehe Ergebnisteil.

Bei der Olympischen Distanz erfolgte bei den frauen fast eine Neuauflage der Berliner Meisterschaften. Rebecca Kasiske - früher mal Rajenowski - (IBM Klub Berlin), die nach zwei "Ruhejahren" in diesem Jahr wieder gut drauf ist, mußte sich lediglich im Schwimmen Christina Dieterle aus Berlin beugen und kam als Zweite aus dem Wasser. Die folgenden Disziplinenbewältigte sie jeweils mit Bestzeit und hatte am Ende 2:30 min Vorsprung vor der wieder genesenden Carola Müller (SISU Berlin). Platz drei ging an die Berliner Vizemeisterin Annette Hering (SISU Berlin).

Im Frühjahr siegte Bodo Klatte (Friesen) noch beim Duathlon am Briesensee. Damals war sein Bruder Roman Klatte (SISU Berlin) verletzt. Zum Sommer dachten die Brüder drehen wir den Spieß mal um. So verfolgte Bodo dann als Zuschauer wie seine "Keule" auf der Olympischen Distanz siegte. Auch hier sind zwei Einzelleistungen hervorzuheben. Lars Köhler (Tri Finisher Berlin, zum Schluß Platz 4) fuhr wieder mal mit Maximalübersetzung schnellste Radzeit und setzte sich nach zwei Disziplinen an die Spitze. Wie weit "Mann" allerdings mit einem schnellenLaufsplit vor kommt, demonstrierten der Student Martin Hackmann (35:46 min!!!; Platz 2) und Kai Uwe Zimmer (SCC Berlin, Platz3) auf den letzten 10 km Lauf.

Ganz up to date die Zeitnahme. Die Leipziger Firma MIC reiste mit Transpondern und restlichem Equipment an und sorgte so für eine schnelle Auswertung. Sein Sonnen-Abo wollte auch zum Schluß der Dietmar nicht eintauschen. Kommen wir also im nächsten Jahr wieder zum Sonnen.

Rainer Kasiske

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1995

TriNews  12/1995 - 6. Spreewald-Triathlon    ALLE PLATT

Berliner und Brandenburger Meisterschaften im Mitteltriathlon am 1.Juli am Briesensee

Einige kamen nicht mal bis zur Meldung: Daniel Simon, Sascha Krause, Marc Jessen, Petko Beier und Claus-Hennig Schulke wegen Roth-Vorbereitung; andere waren nach drei aufeinanderfolgenden Ligawettkämpfen nicht gewillt, einen vierten anzuhängen und wieder andere sollten das Ziel nicht erreichen. Doch davon mehr im folgenden Bericht vom Kampf um die Trophäe als Großer Spreewaldmann und Große Spreewaldfrau und Meisterehren beider Länder. Er handelt auch von der Unverwüstlichkeit einiger Frauen und Männer im Triathlon.

Der Briesensee lag spiegelglatt im morgendlichen Sonnenschein, als sich unter knietief im Wasser herumstehenden Triathleten herumsprach, daß es losgeht: Start zum Mitteltriathlon. Dieser Sonnenschein war es auch, der das Wasser angenehm gewärmt hatte, so daß das erste Mal in diesem Jahr richtig angenehme Wassertemperaturen herrschten. Nach 2,2 km Schwimmen das übliche Bild: vorne KlausStreichan (SISU), Frank Nanni (TiB), Martin Kurth (LTC Berlin) nach 30 min aus dem Wasser steigend. Dann folgten Roman Klatte/Michael Wilpert (beide SISU), die einen großen Zusatzbogen absolviert hatten, ihnen folgte der Mob mit Hauen und Stechen. 
Immer wieder ein voller Erfolg: die gesammelten einheimischen Teppiche unterschiedlichster Bauart, die ca. 200 m lang den Weg zur Wechselzone ebnen. Ebenso ein voller Erfolg: die Radstrecke im Bereich der Wechselzone komplett für den Badeverkehr gesperrt. Dort war es im vergangenen Jahr zu gefährlichen Slalomeinlagen mit Notbremsungen gekommen. Nun begann die Hatz auf dem Rad. Nach 20 km setzte sich Andreas Peschka (MTV Tripoint Frankfurt) an die Spitze des Feldes. 
Wenige Kilometer später drehte sich Roman Klatte auf Position 3 kurz nach hinten um, versank dabei regelrecht mit dem Vorderrad im geschmolzenen Asphalt und rollte sich seitlich über seinen Lenker, mit dem Rücken auf die Straße. Das Rad hielt er sorgsam nach oben. Er: Schürfungen, ein dicker, blauer Finger und ein verstauchtes Handgelenk, Ende des Triathlons. Michael Wilpert, zu diesem Zeitpunkt 4., war so geschockt, daß er es lieber auch sein ließ; so trudelten die beiden einträchtig gen Briesensee. Auch Lutz Rambach hatte "einfach keine Lust mehr". 

Nach einer Radrunde übernahm Tino Kowalewsky (SISU) die Führung und baute sie bis zum Ende der Radstrecke aus, bis auf 2:45min auf den 2., Andreas Peschka. Dann war allerdings sein Ofen aus und mit Oberschenkelkrämpfen vorne und hinten gleichzeitig lag er am Rande der Laufstrecke bei km 2 und feuerte die passierenden Verfolger an. da hatte sich einiges getan. Markus Pesch (Trisport Neubrandenburg) fegte an Andreas Peschka vorbei, ebenso erwartungsgemäß wie wenigspäter Michael Richter (FTL). Klar war, daß einer der beiden das Rennen machen würde, denn nun waren die mit Abstand stärksten Läufer des Feldes vorne. 
Inzwischen hatte auch Dirk-Oliver Beyer keine Lust mehr und applaudierte seiner Konkurrenz, worauf auch Rainer Kasiske mit hochrotem Kopf den Wettkampf beendete.

Markus Pesch zunächst hatte einen Vorsprung von etwa 1:30 min auf Michael Richter, den er Runde für Runde ausbauen konnte. Schließlich konnte Markus mit 2:28 min Vorsprung Großer Spreewaldmann werden. Groß war die Laufleistung. Angesichts sandigen Bodens, 84 km Radfahren vorher und warmen Temperaturen waren die Laufzeiten für 20 km von Markus und Michael (1:15:51/1:16:50) sehr schnell und so deutlich besser als alle der nachfolgenden Gesamtplatzierten. Ob da überhaupt noch jemand der Nicht-Angetretenen Berliner und Brandenburger hätte gegenhalten können, kann man bezweifeln. Berliner Meister auf der Mitteldistanz 1995 also der unverwüstliche Michael Richter, der zuvor schon bei allen Wettkämpfen Bundesliga Ost am Start war. 
3. Gesamt und Brandenburger Meister: Andreas Peschka, ebenfalls Komplett-Liga-Starter. Brandenburger Vize Lars Homagk (Neptun Finsterwalde). Als 2. Berliner war: Lars Köhler (TriFinisher) eine Überraschung mit Spitzenradzeit, 3. Berliner Bodo Klatte (SISU). Für weitere Überraschungen sorgten die Plätze 4 und 5 aus Berlin: Thomas Grell (Köpenicker SV) und Frank Schilbach (als Vereinsloser nicht in der Meisterschaft) mit der 3. Laufzeit insgesamt, deutlich vor dem Meisterschafts-gewerteten 5. Frank Rutkowski (TriTeam), 3. Brandenburger wurde Marco John (Sun Sport Team Elsterwerda), schon mit einer Viertelstunde Rückstand auf den Sieger.

Bei den Frauen zeigte sich das Trio von SISU, daß schon die gesamte 2. Bundesliga Ost eingesackt hatte, wieder von der Stärksten Seite. Wanda Schlottererstartete mit schnellstem Schwimmsplit (35:12 min), mit der schnellsten Radzeit (Vorsprung 7 min) und schnellsten Laufzeit derartig durch, daß sie bei den Frauen mit über einer Viertelstunde Vorsprung gewann (4:30:52), 11. Berliner "Mann" war und um ein Haar die SISU-Männermannschaft komplettiert hätte (es fehlten knapp 30s).
Carola Müller war ebenfalls nicht vom Treppchen zu schubsen (2. in 4:46:37), lediglich Corinna Schönemann wirkte angegriffen und konnte so nicht ihre bekannte Laufstärke ausspielen auf der für sie günstigen Mitteldistanz. Sie wurde 3. in 4:52:21. Die Brandenburgerinnen kamen dagegennicht an: Brandenburger Meisterin wurde Irmgard Schwittmann (Grün-Weiß-Bernau), 2. Jördis Panzer (Luckenwalder SC) mit 39 min Rückstand auf die Siegerin, 3. Ina Büchner vom TSV Cottbus.

Insgesamt fanden sich 126 Männer und 12 frauenim Ziel ein, Glückwunsch auch den Letzten auf der Strecke, die ihren Wettkampf in 6:21 h/6:54 h absolvierten, was allein schon von der Dauer der Belastung eine Leistung ist.
Bei einer harmonischen Siegerehrung mit einer wahren Pokalflut für alle Wertungensaß man gemütlich auf Brandenburgischem Sand, die warme Abendsonne auf den erschöpften Körpern und vielen mag durch den Kopf gegangen sein, was der SiegerMarkus Pesch am Folgetag in der ORB-Reportage sagte: "Triathlon ist nur richtig schön, wenn man im Ziel ist."

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1994

LR 4.Juli 1994 - ... und nächstes Jahr dann auf Hawaii

"Wasser schlucken" beim 5. Spreewald-Triathlon im und am Briesensee bei Lübben
Waldwege können so idyllisch sein. Bei einem Spaziergang. Waldwege können höllisch sein. Wenn die Sonne durch das undichte Blätterdach sticht und aus dem Spaziergang ein 20-km-Lauf wird.

Der bildete den Abschluß des 5. Spreewald-Triathlons - zwischen vier und sechs Stunden "Wasser schlucken". Zunächst und meist unfreiwillig beim Schwimmen, dann notwendig und höchst freiwillig bei Radfahren und Laufen. Neben Badeanzug, Fahrrad und Laufschuhen avancierten bei über 30 Grad Hitze Wasser, Mineralgetränke und kühlende Schwämme zu den wichtigsten Triathlon-Utensilien.

Am Sonnabend erlebten 362 Triathlet(inn)en den Gang durch die Hölle am Briesensee bei Lübben. Den meisten hat`s sogar und vor allem Spaß gemacht. Als die Letzten des Hauptwettkampfes ihre abschließende 5-km-Laufschleife angingen, hatten sich die Sieger bereits wieder aufs Normalmaß abgekühlt und gaben Interviews. Und alle freuten sich.
Beispielsweise Organisations-Chef Dietmar Kuhla: "Bei so viel Resonanz gibt es nur eines. Wir machen weiter." Finanziell hat der Vetschauer mit einem 12.000 DM_Etat keine "miesen" gemacht. Sportlich steht ohnehin ein Plus.

Triathlon, das zeigten die großen Starterfelder, ist zuallererst Volkssport. Acht Familien-Staffeln nahmen den Dreikampf als Trio in Angriff. Auf verschiedenen Distanzen tummelte sich so mancher, der sich "nur" mal testen wollte. Daß man dazu 500 Meter und 2,2 Kilometer Schwimmen, 17 bis 84 Kilometer Radfahren und dann noch bis 20 Kilometer Lauf auf sich nimmt, nötigte zahlreichen Briesensee-Zeltplatz-Urlaubern größten Respekt ab: "Das sind Helden", Einsicht ist der erste Weg zu sportlicher Verbesserung.

Manchem trieb`s das bunte Volk aber doch zu bunt; und auf verrückte Radler oder Läufer - nahm der eine oder andere Autofahrer an - brauche man halt keine Rücksicht zu nehmen. Schade.
Dem Spaß und der Organisation tat das nur wenig Abbruch. Und schließlich ging es für die Spitzenklasse auch um den erstmals vergebenen Brandenburgischen Meistertitel über die Mitteldistanz. Das ist die halbe Ironman-Distanz vom Saisonhöhepunkt im Oktober auf Hawaii - Petko Beier vom TSV Cottbus als "Sieger aller Klassen"und Landesmeister ist auf halbem Wege zur Insel aller Triathlon-Träume.

"Hawaii ist im nächsten Jahr Ziel für mich", erzählte der 23jährige Cottbuser TU-Student, der nach 4:09:13 Stunden das Ziel am Briesensee erreichte. Der frühere Berliner ("Hab ganz schön gedrückt"), den sein Bau-Studium in die Lausitz verschlug, trainiert im Schnitt 20 Stunden pro Woche. "Das wird noch mehr, zumal mich in diesem Jahr eine Knieverletzung behinderte", deutete er Reserven für das Hawaii-Abenteuer an. Was dafür vor allem fehle, sei die "Härte im Kopf".
Die Erfahrung hat Ute Mückel bereits gemacht. Die Gubenerin war im vorigen Jahr als 12. beste deutsche Starterin auf Hawaii und am Briesensee erstmals in diesem Jahr nach einer Fußverletzung wieder am Start. "Eigentlich wollte ich die Männer nicht so weit weglassen", zeigte sich die 26jährige, die als Erste aus dem Wasser kam, dennoch zufrieden: "Der operierte Fuß hat beim Laufen gehalten, das war das Wichtigste".
Nach 4:43:59 h wurde die für Passau startende Athletin (daher auch keine Brandenburgische Landesmeisterin) im Ziel von ihren Eltern empfangen und wirkte fast frisch: "Das war 20 Minuten über dem, was möglich ist. Mir fehlt noch die Kraftausdauer."
Die angehende Lehrerin, die ihre weitere Vorbereitung in der Ferienzeit in die Nähe Nürnbergs verlegt, will ihre Hausaufgaben konsequent erledigen und "auf Hawaii dann zuschlagen. Das ist mein Wettkampf."

Jan Gloßmann 

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 1993

LR  5. Juli 1993 - Spreewald-Triathlon mausert sich

Am vergangenen Samstag ging die Post am Briesensee ab. Der vierte Spreewald-Triathlon war angesagt. 269 Athleten gingen gleichzeitig ins Wasser, um ihre Tour zu schwimmen. Der See "kochte". Die Härtesten legten eine Strecke von 2,2 km im Wasser zurück, anschließend 84 km auf dem Rad und zum Abschluß wurde 20 km gelaufen. Mit dabei der Vetschauer Dietmar Kuhla. Er belegte am Ende mit einer Zeit von 4 Stunden, 48 Minuten den 30. Platz.

Die Athleten lobten vor allem Streckenführung und gute Organisation
Briesensee. Für die Könner wurden erstmals zwei neue Strecken, der Olympische Triathlon (1,5 km Schwimmen, 42 km Radfahren, 10 km Laufen) und die Mitteldistanz (2,2 km, 84 km, 20 km) ins Programm aufgenommen. Der Spreewald-Triathlon ist der längste und härteste Wettkampf in Brandenburg - und mit 269 Teilnehmern der bestbesuchteste dazu. Die Berliner nutzten ihn für ihre Meisterschaften.

Eindrucksvoll war schon der Start der 269 Teilnehmer in den Briesener See. Durch die verschiedenen Distanzen verteilte sich das Feld sehr schnell. Während die Mitteldistanzler noch auf der Schwimmstrecke waren, kamen die ersten Schnuppertriathleten bereits aus dem Wasser - bei den Männern Tilo Petersen (TV Fürstenwalde) in 55:51 Minuten und bei den Frauen Barbara Schulin (SCC Berlin) in 1:06:18 Stunden.

Für die Organisatoren und ihre Helfer brachte die Vielfalt der Wettbewerbe hohe Anforderungen mit sich. Der Verein möchte sich besonders bei den Sportfreunden des LRT 92 Lübben e.V. und den vielen freiwilligen Helfern bedanken.
Im Wechselbereich der Athleten zwischen Schwimmen, Radfahren und Laufen, der aus organisatorischen Gründen an der Straße lag, hatten die Kampfrichter und Helfer alle Hände voll zu tun, um dn Weg für die Athleten frei zu machen. Starker Autoverkehr machte dies nicht gerade leicht. Bei einem Triathlon dieser Größenordnung, der auch viele Zuschauer anzieht, sollte man für den nächsten Wettkampf eine Straßensperrung für den Durchgangsverkehr erwägen.

Die begeistert anfeuernden Zuschauer konnten nach 2:15:20 Stunden den Sieger des Olympischen Triathlons feiern - Kai-Uwe Zimmer (SCC Berlin). Die schnellste Frau auf dieser Strecke war Anette Walter (Triathlon Finisher Berlin, 2:41:09).
Die Spannung war groß, wer auf der Hauptdistanz den Brandenburg-Cup für sich entscheiden würde. Nach 4:09:12 Stunden stand fest: Daniel Simon (BSV Friesen) erreichte als erster das Ziel und errang den Titel "Großer Spreewaldmann". Auf den Plätzen folgten Holger Thiele (Triathlon Team Berlin) und Tino Nowalewsky (Weltraumjogger Berlin). Den Titel "Große Spreewaldfrau" konnte Ines Estedt (FTL Berlin) in 4:35:53 Stunden erringen. Auf dem zweiten Platz kam Eike Lohies (Triathlon Team Rathenow) vor Annette Sturm (SISU Berlin) ins Ziel.

Viele Athleten lobten die gute Streckenführung und die Organisation. Das sollte Ansporn sein, auch im nächsten Jahr mit Schwung an die Vorbereitung des 5. Spreewald-Triathlon zu gehen. 

Hubertus Schulz

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1992

LR  14. Mai 1992 - Triathlon Spreewald e.V. kürzlich gegründet

Manch einer bekommt beim Ansehen eines Abenteuerfilms einen wehmütigen Ausdruck: Wo gibt es in unserer zivilisierten Welt noch eine echte körperliche Herausforderung?
Wer aber mit wachen Augen das Sportgeschehen beobachtet, hat festgestellt, daß eine neue, abwechslungsreiche und naturverbundene Sportart immer mehr Sportfreunde in ihren Bann zieht.

Eine Sportart, die die gesundheitlichen Vorteile des Joggens und die Ausdauer des Radfahrens mit der gelenkentlastenden Wirkung des Schwimmens kombiniert, ohne dabei Schwimmart oder -stil vorzuschreiben: Erst vor 13 Jahren begann der Triathlon als Nonstopausdauermehrkampf seinen Siegeszug um die Welt. Inzwischen gibt es die verschiedensten Kombinationen, so daß jeder Sportinteressierte seine Herausforderung findet.
Bereits 1989 waren Spreewälder Sportfreunde bei der Gründung des Landesverbandes der Triathleten dabei. Um alle Möglichkeiten zu nutzen, die Faszination des Triathlons zu popularisieren und diesen Sport auszuüben, schlossen sich deshalb im Januar dieses Jahres eine Frau und sieben Männer zu einem neuen kreisübergreifenden Sportverein zusammen.

"Triathlon Spreewald e.V." ist ein gemeinnütziger Verein, der sich als sportlich-kulturelle Bereicherung in der so reizvollen Spreewälder Landschaft sieht. Wer einmal das Flair des Triathlons live als Zuschauer oder als Wettkämpfer erleben möchte, ist herzlich zum 3. Spreewald-Triathlon (Badestrand Briesensee) am 20. Juni 1992 eingeladen. Start ist um 11 Uhr.
Mitmachen kann jeder, der sich zutraut, 500 m zu schwimmen, 22 km Rad zu fahren und 5 km zu laufen.

Dietmar Kuhla

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1991

LR Juni 1991 - Heimsieg für Andy

Sieger beim 3. Groß-Beuchower Herbstlauf wurde über die Strecke von 10 km Dietmar Kuhla aus Vetschau. Die Lübbenauerin Dorit Blanke gewann über fünf Kilometer. Der einheimische Andy Türk trug den Sieg bei den Kindern davon.

Wolfgang Gregor - Volkskorrespondent

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LR Juni 1991 - Triathlon-Start am Briesensee

Briesensee. Am Sonnabend, dem 22. Juni, findet der II. Spreewald-Triathlon mit Start und Ziel am Strand des Briesensees statt. Der Start erfolgt um 11 Uhr. Die Teilnehmer haben zunächst 500 m zu schwimmen, ehe sie danach auf eine Radtour von 22 km gehen. Anschließend müssen noch 5 km gelaufen werden, bevor das Ziel am Briesensee in Sicht sein wird. Alle sportbegeisterten Bürger sind recht herzlich zum II. Spreewald-Triathlon eingeladen, um aktiv oder passiv dabei zu sein.

Jörg Radestock

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LR Juni 1991 - Lausitzer Triathleten sechsmal vorn

In sechs von zehn aufgeführten Altersklassen nehmen Lausitzer Triathleten die ersten Plätze der Brandenburgischen Landes-Rangliste 1991 ein. Tiefbau Cottbus (12), Neptun 08 Finsterwalde (5) und die „Triathlon-Gemeinschaft Spreewald“ (4) sind neben Fürstenwalde, Hennigsdorf, Potsdam mit den meisten Athleten in dieser erstmals erstellten Leistungsübersicht vertreten. Die drei besten (von acht möglichen) Ergebnisse ergaben den Platz.

Die Spitzenreiter aus der Lausitz heißen: Damen: Ina Büchner (Cottbus) TW 30, Marlies Homagk (Finsterwalde) TW 40. Herren: Lars Homagk (Finsterwalde) TM 15, Petko Beier TM 19, Jörg Dierich TM 21, Raphael Büchner (alle Cottbus) TM 30.

Hgk.

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LR 05.05.1991 - Finsterwalde und Cottbus waren am erfolgreichsten

Duathlon-Landesmeisterschaften in Branitz

Auf zwölf Vereine des Landes verteilten sich die Medaillen bei den offenen Duathlon-Meisterschaften Brandenburgs in Cottbus-Branitz. Neptun 08 Finsterwalde (vier Titel) und der TSV Cottbus (zwei erste, drei zweite und ein dritter Platz) waren am erfolgreichsten.

Dabei ist von den Cottbussern noch etwas Bemerkenswertes zu vermelden: Mehrere aussichtsreiche Bewerber (wie Büchner, Dierich, Mechzan) verzichteten auf den Medaillenkampf zugunsten ihrer Leiter- und Helfer-Tätigkeit. Die Ergebnisse: Ein bestens gesicherter Verlauf, schnelles Computerprotokoll, viel Lob für den Rahmen. Eine gediegene Landesmeisterschaft!

Neben dieser Freude auch noch die – die Besten Brandenburgs kamen aus der Lausitz! Klaus-Rüdiger Schiffner übernahm beim 32-km-Radfahren (der zwischen zwei Fünf-Kilometer-Läufe geschobenen Einzelprüfung) die Führung und lief so locker ins Ziel, dass bei den Deutschen Meisterschaften nächste Woche in Suhl durchaus noch eine Leistungssteigerung möglich scheint. Zweiter wurde Petko Beier (ebenfalls TSV Cottbus) vor André Boden vom Triathlon-Verein Spreewald.

Bei den Damen gewann „Iron-Wife“ Ute Mückel aus Guben vor Marlies Homagk (Finsterwalde) und Irmgard Schwittmann (Bernau). Als „Landesmeisterin“ jedoch wurde die Zweite geehrt, da die Siegerin für einen Klub aus Passau startete.

Weitere Plazierte aus Lausitzer Vereinen: B-Jugend: 1. Andreas Pfeiffer (Finsterwalde); A-Jugend: 1. Lars Homagk (Finsterwalde), 2. Alecander Maczeicik (Cottbus), 3. Hendrik Reichmann (Cottbus); TM 19: 2. Sascha Rasch (Cottbus); 21: 1. Petko Beier (Cottbus), 2. André Boden (Spreewald); 30: 1. Frank-Rüdiger Schiffner (Cottbus), 2. Dietmar Kuhla (Spreewald): 40: 2. Eberhard Krengel (TSV Forst); 45: 1. Bernd Raum (Elsterwerda), 3. Wilfried Wockenfuß (LTSV Forst); 50: 1. Rudi Lehmann (Finsterwalde), 2. Siegfried Schütze (Cottbus).

hgk.

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1990

LR Juni 1990 - Erster Triathlon setzte Akzente

Zum 1. Triathlon in unserem Kreis trafen sich am 23. Juni 16 Sportler aus mehreren Kreisen des Bezirkes Cottbus. Austragungsort der Wettkämpfe war das Gebiet rund um den Briesener See.

Die Sportfreunde und Zuschauer wurden zunächst vom Bürgermeister der Gemeinde, Ullrich Batzke, herzlich begrüßt. Unter den Anfeuerungsrufen zahlreicher Zuschauer absolvierten dann die Wettkämpfer die einzelnen Teilabschnitte Schwimmen, Radfahren und Laufen. Den Sieg trug am Ende Andreas Dabow aus Branitz davon, der für die 500m Schwimmen, 22 km Radfahren und 5 km Laufen eine Zeit von 1 Stunde 8 Minuten und 30 Sekunden benötigte.

Einen großen Anteil am Gelingen dieses ersten Spreewald-Triathlon hatten die Rettungsschwimmer des DRK Lübben, die Kampfrichter der Sektion Radsport der BSG Lok Lübben und die Kampfrichter der Sektion Leichtathletik der TSG Lübben 65. Bedanken möchten wir uns auch für die gute Unterstützung durch den Kommunalen Zweckverband Lübben-Briesensee durch Herrn Harnath.

Allen Beteiligten hat dieser Wettkampf viel Spaß gemacht und wir sind sicher, dass sich auch der Triathlon-Sport in unserem Kreis verstärkt durchsetzen wird.

Hubertus Schulz

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LR Juni 1990 - Erster Spreewald-Triathlon im Kreis

Dreimal fit sein ist am Sonnabend gefragt

Am 23. Juni findet der erste Spreewald-Triathlon im Kreis Lübben statt. Start und Ziel sind im Strandbereich des Briesener Sees, der Start erfolgt um 11 Uhr. Die Teilnehmer dieses Triathlons haben zuerst eine Strecke von 500 Metern zu schwimmen, ehe sie danach auf eine Radtour von 22 km gehen. Anschließend gilt es noch, eine Distanz von 5 km zu laufen, bevor das Ziel am Briesener See in Sicht ist.

Alle sportbegeisterten und besonders an diesem Wettkampf interessierte Bürger sind recht herzlich zum Spreewald-Triathlon eingeladen, um aktiv oder passiv mitzumachen.

Jörg Radestock

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1989

LR vom 19.10.1989 - Treffpunkt für Ausdauersportler

In Vetschau entsteht eine Lauf- und Triathlongruppe

Triathlon – eine Kombination aus Schwimmen, Radfahren und Laufen – ist bereits zum Massensport geworden. Die Zahl der Anhänger verdoppelt sich in unserem Land seit Mitte der 80er Jahre von Saison zu Saison.

Wo wende ich mich im Kreis Calau hin, wenn ich Freunde des Ausdauersports treffen möchte? Die sportliche Betätigung kann doch mit dem Schul- oder Lehrabschluss nicht zu Ende sein. Um einen Anlaufpunkt für alle lauf- und triathlonbegeisterten Sportfreunde aus Vetschau und Umgebung zu haben, soll unsere Laufgruppe zur Lauf- und Triathlongruppe erweitert werden. Da Ausdauersportler meist individuelles Training bevorzugen, will sich diese Gruppe als Interessengemeinschaft verstehen, in der man die Möglichkeit hat, gleichgesinnte Sportler zu treffen und Erfahrungen auszutauschen.

Wer Interesse hat, mitzumachen, oder wer nur einfach unverbindlich beim ersten Treffen dabei sein möchte, schreibt bitte an mich in der Juri-Gagarin-Straße 60, Vetschau, 7544. Auch Meinungen und Vorschläge zur Organisation sind gefragt. Mitmachen können Männer und Frauen ab 16 Jahre.

Dietmar Kuhla